Drei Titel für die LG-Frauen bei der LM

20090126-001
Geballte Frauenpower präsentierte die LG Weserbergland am Wochenende bei den Bremer und niedersächsischen Hallen-Meisterschaften im Sportleistungszentrum in Hannover. Nachdem am Samstag die 18-jährige ehemalige Wolfsburgerin Karen Piel, die noch der A-Jugend angehört den 60 Meter-Sprint der Frauen in 7,70 Sekunden mit persönlicher Bestleistung vor ihrer Vereinskameradin Nina Giebel (7,80 sec.) gewonnen hatte, lief sie auch mit der 4x200 Meter-Staffel der Frauen als Startläuferin, sowie Nicole Marahrens, Nina Giebel und Schlussläuferin Jala Gangnus zum überlegen Sieg in 1:39,47 Minuten

vor der zweiten Mannschaft der LG, die in der Besetzung Sara Kruse, Isabell Hartmann, Viktoria Kortegast und Teresa Emmrich, in 1:42,68 Minuten in Ziel kamen. Den dritten Titel steuerte die erfahrene Nicole Marhrens über die 200 Meter lange Hallenrunde auf dem umstrittenen neuen blauen Belag bei. Nach 24,95 Sekunden im Vorlauf steigerte sie sich im Finale auf 24,93 Sekunden und lies Anna Raukuc von der Emder Laufgemeinschaft (25,19 sec) sowie ihrer Staffelpartnerin Nina Giebel (25;28 sec.) keine Chance. Im 60 Meter-Finale der Männer landete Johannes Grossner hinter Sebastian Beyer vom Bremer LT (6,80sec.) und Sven Knipphals vom VfL Wolfsburg (6,86 sec.) mit einer Saisonbestleistung von 6,91 Sekunden auf dem dritten Rang. Vize-Meister wurde er über 200 Meter in 22,51 Sekunden hinter Alexander Juretzko von der LG Hannover (21,78 sec.). Gleich zweimal Vizemeister wurde Malte Siebert bei der B-Jugend. Über 400 Meter kam er mit einer Zeit von 52,90 Sekunden hinter Helge Zabel  vom LAV Zeven ins Ziel.

Am zweiten Tag  lief er in seinem Zeitlauf über die 800 Meter ein zu langsames Rennen und gewann dieses mit einem tollen Endspurt in 2:02,61 Minuten, hatte sich allerdings verzockt, da der Osnabrücker Gerrit Hahn in seinem Lauf vier Hundertstel Sekunden schneller war und Landesmeister wurde. Trainer und Betreuer hatten sich die Lunge aus dem Hals geschrien, da Siebert zu langsam anging, genützt hatte es nichts. „Ich habe heute gelernt, ohne die Unterstützung der Konkurrenz zu laufen, das passiert mir nicht noch mal“, trauerte Siebert dem Meistertitel hinterher. Neuzugang Patrick Conrad kam im Weitsprung mit seinem weitesten Satz auf 6,30 Meter ebenfalls zum Vizemeister-Titel. Diesen Titel erreichte auch Stefan Hölscher beim Dreisprung der männlichen Jugend B, wo er gleich im ersten Versuch 13,04 Meter weit sprang. Platz drei belegte Deborah Brodersen im Kugelstoßen mit einer Weite von 10,51 Metern. Wegen einer Fußverletzung ging sie nur in dieser Disziplin an den Start. Sehr zufrieden war Trainer Scharf mit der erst 14-jährigen Marie Holzschuh, die eine Klasse höher bei B-Jugend an den Start ging. Holzschuh lief im 60 Meter-Sprint im Zwischenlauf und im Finale gleich zweimal Bestzeit mit 7,88 Sekunden, womit sie den vierten Platz erreichte.

Auf Platz zwei lief die 4x400 Meterstaffel der Männer in der Besetzung Felix Hohlweck, Henrik Prinzhorn, Tobias Götze und Sebastian Stöckl in 3:27,77 Minuten ebenso wie die 4x200 Meter-Staffel der Jugend B, die in der Besetzung Stefan Hölscher, Patrick Conrad, Lennart Henze und Tim Rothmann antrat und gute 1:1:36,29 Minuten erreichte. Fazit der Trainer und Athleten: „Bis zur Deutschen Meisterschaft in Leipzig in vier Wochen gibt es noch viel zu tun, packen wir es an“.

20090126-00220090126-003

20090126-004