Johanes Grossner schafft sensationellen Finaleinzug

Voll rehabilitiert, nach seiner Disqualifikation bei den norddeutschen Meisterschaften, hat sich Johannes Grossner von der LG Weserbergland mit seinem siebten Platz in 6,86 Sekunden über die 60 Meter bei den Hallenmeisterschaften  Deutschen Meisterschaften in der Arena Leipzig. 

Nach einem von Vorsicht geprägten Vorlauf, lief er im Zwischenlauf in 6,82 Sekunden ein absolut starkes Rennen.„Der Finaleinzug unter die besten acht deutschen Sprinter ist für uns sensationell“, freute sich Trainer Scharf, denn seit Bestehen der LG Weserbergland (1998) hat kein Sprinter den Finaleinzug bei einer DM geschafft. „Das ich 6,82 Sekunden laufen kann, habe ich gewusst, vom Finale habe ich allerdings geträumt“, sprach ein absolut zufriedener Johannes Grossner ins Mikrofon und freute sich besonders, dass seine Eltern, die extra aus Hamburg angereist waren, Zeugen seiner Superleistung wurden.

Der Sieger, Stefan Schwab vom TSV Schwarzenbek lief 6,59 Sekunden. Die einzige Starterin über die 60 Meter bei den Frauen, die 18-jährige Karen Piel erwischte in ihrem Vorlauf zwar einen guten Start, schied jedoch mit 7,72 Sekunden im Vorlauf aus, da ihr eine Verletzung im Sprunggelenk doch zu schaffen machte.