Landesmeisterschaften in Wilhelmshaven

LG Weserbergland glänzt bei Landesmeisterschaften in Wilhelmshaven

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Etienne Diatta, Steffen Rothmann,Patrick Scherfose,Lennart Granzow, Tim Semmler
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Isabell Hartmann,Jana Loock,Doreen Dehne,Merle Homeier


Bei sommerlichen Temperaturen zeigten die LG Athleten Top-Leistungen. Eine EM Qualifikation, einige deutsche Qualis, 7 Landesmeistertitel und viele persönliche Bestleistungen waren die Ausbeute des Wochenendes.
Merle Homeier (W 18) wurde ihrer Favoritenrolle im Weitsprung gerecht und erreichte bereits im 2. Versuch 6,00 m. Im 4. Versuch kam sie auf ausgezeichnete 6,14 m; dies war eine neue persönliche Bestleistung und zum wiederholten Male die Qualifikation für die U 18 Europameisterschaften. Im 100 m Vorlauf lief Merle 12,54 s, eine sehr gute Zeit, verzichtete aber auf den Zwischenlauf. Am 2. Wettkampftag steigerte sie sich dann über 100 m Hürden als Vorlaufsiegerin von 14,81 s auf beachtliche 14,23 s (3. Platz).

Bei den Frauen avancierte Jana Loock aus Bremen im blauen Trikot der LG Weserbergland zur „Sprint Queen“! Nach schwerer Verletzung vom 1. Mai waren sich Trainer und Athletin nicht sicher, ab ein Start überhaupt möglich sein würde. So gewann Jana ihren Vorlauf über 100 m „vorsichtig“ in 12,16s, den Endlauf dann in 12,10 s. In der 4 x 100 m Staffel musste das Quartett umgestellt werden (Krankheit und Verletzung). In der Reihenfolge Doreen Dehne, Jana Loock, Isabell Hartmann und Merle Homeier konnte der Landestitel trotz „durchwachsener“ Wechsel in 48,10 s gewonnen werden (Quali DM). Jana startete am Sonntag noch über die 200 m Strecke und siegte im Vorlauf in 24,95 s und im Endlauf in 24,79 s. Trainingsdefizite waren dabei deutlich. Dies bedeutete den 3. Titel für Jana Loock, damit war sie die erfolgreichste Athletin der Veranstaltung.
Isabell Hartmann kam nach 12,56 s über 100 m ins Finale, das sie als 6. absolvierte. Über 200 m lief es bei Isabell deutlich besser. Nach einer knappen Niederlage im Vorlauf in 25,32 s gegen eine Bremerin konnte sie sich im Endlauf wesentlich besser behaupten. Sie wurde in 24,98 s Zweite hinter Jana. Ihre Freude über diese Super-Zeit wurde etwas getrübt, weil der Rückenwind zu stark „nachgeholfen“ hat. Doreen Dehne war über ihre 100 m Zeit von 13,16 s nicht zufrieden.

Einen sehr starken Wettkampf zeigte Lennart Granzow. Am Samstag stellte er mit neuer Technik eine neue Bestmarke im Kugelstoßen mit 13,01 m auf (3. Platz). Sonntag ließ er es „richtig krachen“; im 4. Versuch sprang er 6,57 m weit und führte damit den Wettbewerb an. Im 5. Versuch ließ er hervorragende 6,81 m folgen (Landestitel und Quali für die DM Einzel). Tim Semmler musste im gleichen Wettkampf mit 3 ungültigen Versuchen Lehrgeld zahlen. Beide zeigten im Hürdensprint beeindruckende Leistungen. Im Endlauf kam Lennart als Zweiter auf ausgezeichnete 15,2 s. Tim freute sich als Vierter über 15,81 s.

Bei den Männern war Patrick Scherfose der herausragende Athlet der LGW. Im Diskuswerfen verschenkte er mit nur 2 gültigen Versuchen den Titel. Seine Weite von 40,18 m war nur 13 cm hinter dem Sieger. Steffen Rothmann erreichte Platz 4 in 36,33 m. Im Stabhochsprung genügten Patrick 4,80 m zum Sieg; bei einer Höhe von 5 m stieg er zu spät auf einen härteren Stab um. Zu einer Deutschen Quali reichte es für ihn im Vorlauf über 110 m Hürden (14,45 s). Im Endlauf ließ er sich den Sieg in 14,51 s nicht nehmen. Steffen Rothmann sprang 6,31 m weit und warf den Speer auf 48,55 m.

Einen starken Einstand nach langer Krankheit lieferte Etienne Diatta. Im Vorlauf über 100 m lief er mit 10,81 s die 3.schnellste Zeit aller Teilnehmer. Im Endlauf fand Etienne nach schwachem Start schnell seinen Rhythmus und wurde Vizemeister mit einer hervorragenden Zeit von 10,79 s. Sven Lange freute sich im Vorlauf über seine Steigerung auf 11,29 s.
Für die Athleten der LG Weserbergland war es ein blendendes Wochenende, die sich jetzt auf die Deutschen Meisterschaften konzentrieren können.

Bezirksmeisterschaften Männer/Frauen/U18 in Sulingen

Nach langer Verletzungspause gab es ein gelungenes Comeback für Etienne Diatta. 15 Monate nach seinem letzten (Hallen) Wettkampf ging Etienne über 100m an den Start. Etienne siegte in 11,18sec. (-2,5m)

Steffen Rothmann siegte im Diskus mit 35,21m, Weitsprung (3.) mit 6,35m.

Stephan Loschan wurde über 400m in 52,89sec. 2.

Bei den Frauen siegte über 100m Doreen Dehne in 13,21sec.

Über 400m siegte Isabell Hartmann in 60,94 sec. , über 200m wurde Isabell 2. In 25,70sec.

Bei den U18 siegte Lennart Granzow im Weitsprung mit 6,69m (bei zulässigem Rückenwind) und zeigte auch in den weiteren Sprüngen, dass es im Weitsprung aufwärts geht. Der positive Trend setzte sich auch im Diskus fort – mit guten 35,92m (2.) Im Hochsprung mit 1,73m (2.) und über die Hürde 15,92sec. (2.) wartet zur Zeit noch viel Arbeit, damit er bald wieder an die „alten“ Leistungen anknüpfen kann.

Tim Semmler qualifizierte sich im Weit mit 5,66m (5.) für die LM.

Über die Hürden gab es eine erneute Verbesserung mit 16,27sec. (3.)

Der Hochsprung klappte nicht ganz so gut 1,61m (6.), im Diskus kam Tim auf 25,04m (5.)

Till Schütte kämpfte über 100m mit dem Gegenwind und kam im Vorlauf in 13,10sec. ins Ziel. Im Weitsprung reichte es zu 4,91m (9.)

Bei den weibl. U18 ging Nele Werner an den Start.

Nele wurde im Hochsprung mit 1,41m (6.), die 100m sprintete sie in 14,38sec. (VL) und im Weitsprung kam sie auf 4,34m (15.)

Mehrkampf in Minden

Moritz knackt die DM Norm im Doppelpack

Beim Blockwettkampf in Minden sollte es klappen – mit der DM Quali – das war das Ziel. Nachdem im ersten WK vor 14 Tagen noch einige wenige Punkte fehlten, wollte Moritz es unbedingt wissen – um auch locker in die im Juni stattfindenden LM zu gehen. Da auch in Minden Gegenwind herrschte, waren die Bedingungen nicht so einfach.
Über die 80mHü. startete er solide in den Wettkampf mit 11,92sec. Ohne Pause ging es gleich zum Hochsprung. Es blieb wenig Zeit sich vorzubereiten. Daher wählte Moritz eine relativ geringe Anfangshöhe – da es auch in 5er Schritten höher ging. Moritz kam schnell in den WK und zeigte (nach dem WK vor einer Woche in Bad Oeynhausen) erneut sehr stabile Sprünge. So steigerte Moritz seine neue p. B. auf tolle 1,82m – was auch die DM Quali bei den M15 im Hochsprung - bedeutete. Weiter ging es gleich nebenan mit dem Speer. Es war schwierig, jetzt wieder „auf normale Temperatur“ zu kommen. Mit 39,10m lag er im Soll – da geht noch mehr.
Beim Weitsprung mit (schon bekannten) Anlaufschwierigkeiten musste er sich mit 5,36m begnügen. Dann gab es eine lange (viel zu lange) Pause von über 90 Min.
So war Moritz natürlich nicht mehr so ganz frisch für die 100m. Aber, 12,24sec. reichten dann für 2855 Pkt.

Damit war die DM Quali (2800 Pkt.) eingetütet.

Im Block Sprint/Sprung W14 startete Annika Weiß. Annika haderte mit der ersten Hürde – kam aus dem Rhythmus – und musste sich mit 16,11sec. begnügen. Auch im Hochsprung kann Annika höhe als 1,25m springen. Gute Leistungen gab es im Weitsprung mit 4,43m und eine Verbesserung im Speerwurf mit 14,98m. Die 100m sprintete sie in 14,50sec, und wurde 4. Mit 1993 Pkt.

Dreikampf

M7 Maximilian Weppler 412 Pkt. (3.)

(10,51sec.-2,40m-15m)

W13 Amey Rosen 1172 Pkt. (4.)

(11,29sec.-3,43m-32m)

Bahneröffnung in Verden

Trotz Dauerregen und  10° gab es bei der Bahneröffnung in Verden einen gelungenen Einstand für Jakob Waldeck (U18) und Moritz Rosen M15

Jakob startete erstmals über 110mHü. Hier konnte Jakob die guten Trainingsleistungen bestätigen - zumindest bis zur 7.Hürde. Dannn blieb er mit dem Nachziehbein hängen und musste die letzten drei Hürden im Viererrhythmus bewältigen. Das kostete natürlich Zeit und so blieb die Uhr bei 18,45sec stehen. Ohne zu straucheln wäre er im 3er durch den Hürdenwald gekommen. Das gibt Sicherheit für die nächsten Rennen - im Hinblick auf den Zehnkampf. Im Weitsprung steigerte sich Jakob von Versuch zu Versuch und sprang im sechsten Versuch 5,30m p. B. Über 100m kam er in 12,74sec. p. B. ins Ziel. In allen drei Diszip. sprag jeweils der 5. Platz raus. Zweiter wurde Jakob im Diskus mit 24,07m.

Auch für Moritz gab es drei neue p. B. Über die 100m ist er nach 50m erst so richtig ins Rennen gekommen - war hintenraus stark und siegte in 12,16sec. Wenn es Moritz gelingt, die ersten drei Hürden noch besser zu nehmen - geht hier noch einiges. Moritz ist etwas dicht an die erste Hürde gekommen nach der zweiten Hürde leicht weggeknickt - so dass das Rennen erst nach der dritten Hürde richtig begann. Moritz siegte in 11,64sec. Im Weisprung waren
die Sprünge sehr konstant - aber nur der Absprung. Der Anlauf war sehr wechselhaft in der Gestaltung. Hier ist noch jede Menge Luft nach oben. Mit 5,40m wurde Moritz 3.

Uwe Beerberg

Landesmeisterschaften 5000m in Löningen

Die Landesmeisterschaften hätten auch noch gut unter dem Begriff der Winterlaufserie gepasst. Es wechselten sich reichlich Wind mit Schnee und Hagel, aber auch etwas Sonne ab.

Der dritte Platz mit einer Zeit von 20:34:73 min ist für mich, dem nun schon ältesten, eine hervorragende Leistung.