Drei Titel für die LG-Frauen bei der LM

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Geballte Frauenpower präsentierte die LG Weserbergland am Wochenende bei den Bremer und niedersächsischen Hallen-Meisterschaften im Sportleistungszentrum in Hannover. Nachdem am Samstag die 18-jährige ehemalige Wolfsburgerin Karen Piel, die noch der A-Jugend angehört den 60 Meter-Sprint der Frauen in 7,70 Sekunden mit persönlicher Bestleistung vor ihrer Vereinskameradin Nina Giebel (7,80 sec.) gewonnen hatte, lief sie auch mit der 4x200 Meter-Staffel der Frauen als Startläuferin, sowie Nicole Marahrens, Nina Giebel und Schlussläuferin Jala Gangnus zum überlegen Sieg in 1:39,47 Minuten

vor der zweiten Mannschaft der LG, die in der Besetzung Sara Kruse, Isabell Hartmann, Viktoria Kortegast und Teresa Emmrich, in 1:42,68 Minuten in Ziel kamen. Den dritten Titel steuerte die erfahrene Nicole Marhrens über die 200 Meter lange Hallenrunde auf dem umstrittenen neuen blauen Belag bei. Nach 24,95 Sekunden im Vorlauf steigerte sie sich im Finale auf 24,93 Sekunden und lies Anna Raukuc von der Emder Laufgemeinschaft (25,19 sec) sowie ihrer Staffelpartnerin Nina Giebel (25;28 sec.) keine Chance. Im 60 Meter-Finale der Männer landete Johannes Grossner hinter Sebastian Beyer vom Bremer LT (6,80sec.) und Sven Knipphals vom VfL Wolfsburg (6,86 sec.) mit einer Saisonbestleistung von 6,91 Sekunden auf dem dritten Rang. Vize-Meister wurde er über 200 Meter in 22,51 Sekunden hinter Alexander Juretzko von der LG Hannover (21,78 sec.). Gleich zweimal Vizemeister wurde Malte Siebert bei der B-Jugend. Über 400 Meter kam er mit einer Zeit von 52,90 Sekunden hinter Helge Zabel  vom LAV Zeven ins Ziel.

Am zweiten Tag  lief er in seinem Zeitlauf über die 800 Meter ein zu langsames Rennen und gewann dieses mit einem tollen Endspurt in 2:02,61 Minuten, hatte sich allerdings verzockt, da der Osnabrücker Gerrit Hahn in seinem Lauf vier Hundertstel Sekunden schneller war und Landesmeister wurde. Trainer und Betreuer hatten sich die Lunge aus dem Hals geschrien, da Siebert zu langsam anging, genützt hatte es nichts. „Ich habe heute gelernt, ohne die Unterstützung der Konkurrenz zu laufen, das passiert mir nicht noch mal“, trauerte Siebert dem Meistertitel hinterher. Neuzugang Patrick Conrad kam im Weitsprung mit seinem weitesten Satz auf 6,30 Meter ebenfalls zum Vizemeister-Titel. Diesen Titel erreichte auch Stefan Hölscher beim Dreisprung der männlichen Jugend B, wo er gleich im ersten Versuch 13,04 Meter weit sprang. Platz drei belegte Deborah Brodersen im Kugelstoßen mit einer Weite von 10,51 Metern. Wegen einer Fußverletzung ging sie nur in dieser Disziplin an den Start. Sehr zufrieden war Trainer Scharf mit der erst 14-jährigen Marie Holzschuh, die eine Klasse höher bei B-Jugend an den Start ging. Holzschuh lief im 60 Meter-Sprint im Zwischenlauf und im Finale gleich zweimal Bestzeit mit 7,88 Sekunden, womit sie den vierten Platz erreichte.

Auf Platz zwei lief die 4x400 Meterstaffel der Männer in der Besetzung Felix Hohlweck, Henrik Prinzhorn, Tobias Götze und Sebastian Stöckl in 3:27,77 Minuten ebenso wie die 4x200 Meter-Staffel der Jugend B, die in der Besetzung Stefan Hölscher, Patrick Conrad, Lennart Henze und Tim Rothmann antrat und gute 1:1:36,29 Minuten erreichte. Fazit der Trainer und Athleten: „Bis zur Deutschen Meisterschaft in Leipzig in vier Wochen gibt es noch viel zu tun, packen wir es an“.

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Renate Behrens springt deutschen Hallenrekord

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manni-  Die 51-jährige Hildesheimerin Renate Behrens, die für die LG Weserbergland startet und bei LG-Cheftrainer Werner Scharf in Stadtoldendorf trainiert, erzielte mit 9,83 Meter im Dreisprung beim Hallensportfest im hannoverschen Sportleistungszentrum einen neuen deutschen Hallen-Altersklassen-Rekord und belegte im Wettkampf der Frauen den fünften Rang. Behrens wurde im letzten Jahr in Ljubljana in der Altersklasse W50 Europameisterin im Dreisprung mit deutscher Rekordweite von 10,16 Meter.

Scherfose erwischt guten Saisoneinstieg

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Einen guten Saisoneinstieg erwischte der Zehnkämpfer Patrick Scherfose, der für die LG Weserbergland startet. Im Stabhochsprung siegte er in seinem ersten Jahr in der A-Jugend mit 4,25 Meter und 8,41 Sekunden und Platz drei über die 60 Meter Hürden stellen eine neue Bestmarke für den Deutschen Vizemeister im Zehnkampf dar.  

Bei seinem Stabhochsprung-Wettkampf hatte er diesmal einen prominenten Coach, nämlich den früheren polnischen Olympiasieger von 1980 in Moskau Wladislaw Kozakiewicz, der Kadertrainer im Stabhochsprung im niedersächsischen Leichtathletik Verband ist. Scherfose scheiterte dreimal an der Rekord-Höhe von 4,35 Meter, für die er extra einen anderen, härteren Stab ausgesucht hatte. „ Mit dem härteren Stab komme ich gut zurecht und ich glaube, bei den Landesmeisterschaften über 4,30 Meter zu springen“, gab er sich am Ende eines langen Wettkamptages zuversichtlich, an dem er schon über 60 Meter in 7,39 Sekunden sich mächtig ins Zeug legte.

Die neuen Gesichter in der LG

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-manni- Mit fünf neuen Leichtathleten startet die LG Weserbergland in die neue Saison. 19 Jahre alt wird in diesem Jahr die Sprinterin Karen Piel, die vom VfL Wolfsburg zur LG wechselt. Die Sprintkader-Athletin will mit einer aktuellen Bestzeit von 12,13 Sekunden über 100 Meter, sowie 24,70 Sekunden über 200 Meter sowohl die A-Jugendstaffel, als auch die Frauenstaffel der LG verstärken.
Piel hat gerade ihre Berufsausbildung zur Arzthelferin abgeschlossen und will sich auch beruflich nach Hannover in die Trainingsgruppe von Werner Scharf orientieren. „Ich wechsele aber hauptsächlich zur LG, weil ich unheimlich gerne Staffel laufe und die Möglichkeit gibt es in Wolfsburg nicht“, freut sie sich auf den Wechsel. Ihr Vater Erwin Skamrahl war in den 80er Jahren ein erfolgreicher 400-Meter-Läufer, Olympiateilnehmer, 1982 Europameister mit der 4x400 Meterstaffel und WM-Silber 1983.














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Ebenfalls seit drei Jahren Kaderathletin ist die 19-jährige Isabell Hartmann, die von der LG Eichsfeld zur LG kommt und im Sprintbereich über 100- und 200 Meter mit Bestleistungen von 12,41- und 24,52 Sekunden aufwartet.



















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17 Jahre wird in diesem Jahr Nele Lenhard, eine hoffnungsvolle Sprinterin und Springerin, die bisher zur SG Rodenberg gehörte.



















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Von der LG Celle Land kommt der 22-jährige Henrik Prinzhorn. Er ist ein guter Mehrkämpfer und 400 Meter-Läufer mit einer Bestzeit von 49,40 Sekunden.



















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Als sehr talentierten Zehnkämpfer und gutes Mitglied für eine Sprintstaffel sieht Scharf den 16-jährigen Patrick Conrad, der bisher der LG Fallingbostel angehörte. Das für Cathleen Tschirch, sie wechselte nach Leverkusen, kein adäquater Ersatz für die Frauen mit den „schnellsten Beinen des Nordens“ gefunden wurde, findet LG-Trainer Scharf völlig normal, denn den gibt es auch nicht im Norden. Er ist aber zuversichtlich bei den Landesmeisterschaften in vierzehn Tagen ein schlagkräftiges Team zu präsentieren.


Piel und Grossner lösen DM-Fahrkarten

20090114-001„Das war mein bester Einstieg in die neue Saison seit vielen Jahren“, freute sich LG-Sprinter Johannes Grossner riesig über seinen Sieg im 60 Meter-Sprint beim Hallensichtungswettkampf im Sportleistungszentrum in Hannover. Mit seinem Erfolg in 6,95 Sekunden im Finale kam er schon sehr dicht an seine Bestzeit von 6,87 Sekunden heran und verbuchte gleichzeitig auch die Qualifikation für die Deutschen Hallenmeisterschaften im Februar in Leipzig.

Bei den Frauen konnte Nina Giebel über die 60 Meter mit ihrem dritten Platz in 8,00 Sekunden grippegeschwächt noch keine Topleistung abrufen. Einen guten Einstand im Trikot der LG erwischte die A-Jugendliche Karen Piel. Nach 7,84 Sekunden im Vorlauf waren sie und ihr Trainer Werner Scharf mit dem zweiten Platz in 7,87 Sekunden hinter Nadine Zähler von der LG Wilhelmshaven (7,82 Sekunden) im A-Finale zufrieden, weil auch die Qualifikation für die DM mit eingefahren wurde. Einen guten Saisoneinstieg erwischte auch Zehnkämpfer Patrick Scherfose. Im Stabhochsprung siegte er in seinem ersten Jahr in der A-Jugend mit 4,25 Meter und 8,41 Sekunden und Platz drei über die 60 Meter Hürden stellen eine neue Bestmarke für den Deutschen Vizemeister im Zehnkampf dar.  Steffen Rothmann wurde mit übersprungenen 3,85 Metern Sechster und besser klappte es im Weitsprung, wo er mit 6,14 Meter auf Platz zwei kam. Ebenfalls auf Rang Zwei lief die 18-jährige Jana Bartels in 9,30 Sekunden über die 60 Meter Hürden und glänzte über 60-, 200 Meter und im Weitsprung mit neuen Bestleistungen.

Einen neuen deutschen Altersklassenrekord erzielte die 51-jährige Renate Behrens mit 9,83 Metern im Dreisprung bei den Frauen. Auch mit den Leistungen der B-Jugendlichen, der A-Schülerinnen und Schüler am Vortag waren die Trainer Ruscheinsky und Scharf zufrieden. Dabei ragte Marie Holzschuh mit 8,08 Sekunden im Vorlauf und 7,92 Sekunden und Platz zwei im Finale über 60 Meter heraus. Holzschuh siegte über 300 Meter locker in 44,82 Sekunden und über die 60 Meter Hürden erreichte sie ebenso den zweiten Platz, wie im Weitsprung mit 4,93 Meter. Hier siegte ihre Mannschaftskameradin Lea Marie Lange nach einjähriger Verletzungspause mit 4,94 Metern. Zu einem ungefährdeten Sieg lief auch der 15-jährige Timon Nasse über 800 Meter in 2:10,90 Minuten, der auch über die 300 Meter in 40,67 Sekunden Dritter wurde. Insgesamt waren die LG-Trainer mit dem Saisonstart zufrieden und blicken zuversichtlich in Richtung Hallenmeisterschaften.
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Tobias Götze siegt beim Doppelstart in Emmerthal

Priebe: „auf Ergebnis gelaufen!“
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(olz). Der 19-jährige Kirchbraker Tobias Götze holte für die LG Weserbergland beim 33. Emmerthaler Silvesterlauf auf der 2250 Meter langen Strecke für die Jugend den Gesamtsieg in guten 7:12 Minuten. Zweiter wurde sein Mannschaftskamerad Malte Siebert in 7:14 Minuten vor Timon Nasse (7:53 Minuten) ebenfalls von der LG.
Der Hauptlauf über 690 Meter war bei Minustemperaturen ebenfalls ein voller Erfolg für die Männer der LG Weserbergland. Es siegte der 32-jährige Philip Priebe in 23:54 Minuten vor seinem 18-jährigen Vereinskameraden Tobias Meyer (24:15 Minuten) und Hans-Jürgen Köhler vom TSV Sibbesse, der 24:32 Minuten benötigte. Priebe, der vor dem Lauf klar seinen Siegeswillen zum Ausdruck brachte sagte nach seinem Sieg: „Auf der ersten Hälfte der Strecke haben wir das Tempo voll verbummelt, dann habe ich Gas gegeben, da ich nicht wusste was Tobias am Ende drauf hat“. Bei seinem zweiten Rennen in Emmerthal gelang Tobias Götze in 24:51 Minuten ein hervorragender fünfter Platz im Gesamtklassement. Bei den Frauen ging der Sieg an die 25-jährige Lisa Rheker vom SV Kollerbeck, die in 27:56 Minuten vor Kathy Spieß vom TV Jahn Welsede (28:43 Minuten) und Ulrike Haskamp von der LG Weserbergland (29:13 Minuten).