Strunk und Zielonka siegen in Lemgo

Bei einem gutbesuchten Abendsportfest der LG Lemgo gelang dem 12-jährigen Yannik Strunk von der LG Weserbergland ein Doppelsieg im Ballwurf mit 48 Metern sowie 6,83 Metern im Kugelstoßen.

Über 75m erwischte er keinen guten Start, kämpfte sich aber vor auf den zweiten Platz in 11,62 Sekunden. Bei den gleichalterigen Mädchen siegte über 75m Mara Zielonka in 11,11 Sekunden vor Laura Janosch in 11,27 Sekunden. Vierte wurde Laura Rösner in 11,47 Sekunden. In ihrem ersten Kugelstoßwettbewerb kamen Laura Janosch auf 6,41 Meter und, Laura Rösner mit 6,16 Meter und Mara Zielonka mit 5,86 Meter auf die Ränge drei bis fünf.

Langsame Gewöhnung an diese Wurfdisziplin steht hier im Vordergrund mit der Zielrichtung Siebenkampf in zwei Jahren, wenn die jungen Athleten dann A-Schüler sind. Etwas zu schnell gingen Zielonka und Janosch den 800 Meter-Lauf an, aber sie kamen beide in persönlicher Bestzeit von 2:44,86 Minuten und 2:56,82 Minuten als Zweite und Dritte ins Ziel.

Marie Holzschuh zweifache Pfingstsportfest-Siegerin

Vier Pfingstsportfest-Siege für die LG

„Das ist der absolute Wahnsinn, ein Hammer was Marie hier geleistet hat“, das waren nur einige Worte aus dem Mund des LG-Trainer Werner Scharf, der damit sonst mit Superlativen eher zurückhaltend ist. Beim Internationalen Pfingstsportfest in Zeven (860 Teilnehmer aus 150 Verienen) zog die 14-jährige Marie Holzschuh von der LG-Weserbergland nach 12,70 Sekunden im Vorlauf und Gegenwind ins A-Finale der B-Jugend ein.

Bei idealen Bedingungen zeigte sie hier gegen die starke Anna-Lena Freese von Jahn Brinkum und Jennifer Tuffor von der LG Alsternord Hamburg (beide 12,18 Sekunden) ihre ganze Klasse und gewann das packende Rennen in sensationellen 12,03 Sekunden. Im Finale der Frauen wäre sie mit dieser Zeit hinter Anne-Kathrin Elbe (11,81sec./ Bayer Leverkusen) und Maren Schulze (11,92sec./LG Nord Berlin) Dritte geworden. Einher mit dieser Zeit geht ein neuer Bezirksrekord (Landesrekord 12,02 Sekunden). Im ebenfalls stark besetzten 200m-Lauf lief sie nach schlechten Start und großen Kampf auf der Zielgeraden, in 24,61 Sekunden zum Sieg mit neuem Kreis- und Stadionrekord. Kommentar der bescheidenen Athletin: „ich bin schon etwas überrascht“.

Ihre Mannschaftskameradin Lea-Marie Lange lief im B-Finale über 100 Meter in 12,57 Sekunden auf Rang fünf und die Norm für die deutsche Jugendmeisterschaften. Zu einem souveränen Sieg über die 400 Meter lange Stadionrunde kam der 19-jährige Sprintcup-Sieger Etienne Diatta der in 48,65 Sekunden (neuer Kreisrekord) das gut besetzte Rennen jederzeit kontrollierte. Auf den Plätzen folgten Andreas Lange Reinbeck, in 49,02 Sekunden und Michel Berning, Neubrandenburg in 49,85 Sekunden. „Ich traue Etienne demnächst eine 47 vorm Komma zu“, gibt sich Trainer Anton Ruscheinsky optimistisch.

Den vierten Sieg für das LG-Team steuerte Johannes Grossner über 100 Meter bei den Männer zu. Er siegte nach 10,89 Sekunden im Vorlauf im A-Finale mit 10,83 Sekunden vor Joachim Peest von der LG Hannover (10,98 Sekunden). Bei den Frauen kam Nina Giebel über 100 Meter nach einem Vorlaufsieg in 12,09 Sekunden auf Platz vier im Finale. Dritte wurde sie über 200 Meter in 24,86 Sekunden. Ebenfalls Dritter über 800 Meter wurde Malte Siebert (B-Jugend) in 2:03,91 Minuten. Ihm fehlte hinten heraus noch etwas die Kraft nach der Verletzungspause. Immer besser wird die 19-jährige Viktoria Kortegast, die mit 12,41 Sekunden das C-Finale über 100 Meter gewann und mit 25,43 Sekunden im A-Finale über 200 Meter Rang fünf erreichte. Zufrieden war Scharf auch mit Steffen Rothmann, der die 110m-Hürden in 15,42 Sekunden absolvierte und mit 6,49 Meter im Weitsprung auf Platz zwei sprang.

Nasse und Jacobs Doppelmeister in Stuhr

Titel auch für Rohmann
 
Von den Bezirksmeisterschaften der 14- und 15-jährigen Schülerinnen und Schüler A in Stuhr-Moordeich kamen die Athleten der LG Weserbergland mit fünf Titeln, die alle mit persönlichen Bestleistungen verbunden waren, nach Hameln zurück.

Timon Nasse lief ein starkes Rennen über 300 Meter und siegte in 38,34 Sekunden vor Alexander Gladitz von der LG Hannover (39,34 Sekunden). Auch im Weitsprungwettbewerb sprang er 50 Zentimeter weiter als die Konkurrenz und kam so zu seinem zweiten Bezirksmeister-Titel. Über die 80m Hürden wurde er in 11,71 Sekunden Vizemeister.

Ebenfalls zu zwei Titeln kam Swaantje Jacobs, die nach 13,07 Sekunden im Vorlauf über 80m Hürden, sich im Finale auf 12,97 Sekunden steigern konnte. Titel Nummer Zwei holte sie sich im Weitsprung mit einem weiten Satz auf 5,03 Meter und im Finale über 100 Meter lief sie in 13,51 Sekunden auf Rang zwei.

Zum Titel im Kugelstoßen mit einer Weite von 9,66 Meter kam Paulina Rohmann. Im Finale über 80m Hürden landete sie auf Platz fünf und wurde im Weitsprung mit 4,61 Meter Sechste. Vizemeister wurde auch Marian Meyer über die 1000 Meter in 3:08,58 Minuten, Vierter wurde sein Teamkollege Jonas Schulze in 3:11,36 Minuten. Gerade erst mit der Leichtathletik angefangen kam Giuseppe Garcia über 1000 Meter in ordentlichen 3:03,23 Minuten auf Rang drei und landet im Finale des Weitsprungs mit 4,89 Meter auf Platz fünf.

Drei Titel bei den Landesmeisterschaften der Senioren

Mit drei Titeln glänzten die Senioren der LG Weserbergland bei den Landesmeisterschaften in Wunstorf. Ganz besonders freute sich Roswita Schlachte über ihren ersten Landestitel, den sie über 800 Meter in der Klasse W50 in guten 2:49 Minuten erreichte und das vor ihrer Teamkollegin Petra Majewski, die in 2:50 Minuten Vizemeister wurde.

Über 3000 Meter siegte erwartungsgemäß Manfred Bublitz in der AK 70 in starken 12:00 Minuten vor seinem Mannschaftskameraden Horst Kallikat (13:34 Minuten). Im Hochsprung der über 65-jährigen kam Manfred Topp mit einer Höhe von 1,31 Meter zu Titelehren. Zum Titel über 200 Meter kam Thomas Köster (M35), der sonst mehr auf den langen Strecken zu Hause ist, in 25,13 Sekunden vor Nils Benze, dem deutschen Meister der legendären 4x100 Meter-Staffel des VfL Hameln, der nach 14 Jahren Wettkampfpause in diesem Jahr sein sportliches Comeback gibt. Siegerinnen, aber mangels Masse keine Meisterinnen wurden, da mindestens drei Athleten an den Start gehen müssen, Renate Behrens (W 50) im Weitsprung mit 4,59 Meter, Gesine Hundertmark im Kugelstoßen der AK W35 mit 10,24 Meter und Gabriele Doert (W 30) in 11:38 Minuten.

Gute Platzierungen erreichten:
Thomas Köster, 3. Platz über 100 Meter in 12;36 Sekunden
Gesine Hundertmark, 2. Platz im Diskuswurf mit 31,55 Meter
Helmut Notdurft, 3. Platz über 3000 Meter in 10:10 Minuten

Auch Karen Piel siegt in Hameln

Diatta zeigt Juretzko die Hacken

Ein langgezogenes „Etienne“ begleitete den 19-jährigen Nachwuchssprinter der LG Weserbergland Etienne Diatta auf der Zielgeraden beim Sprintcup der Sparkasse Weserbergland im Hamelner Weserberglandstadion bei der inoffiziellen Zeit von 21,97 Sekunden, die nach Auswertung auf 22,00 Sekunden bei unzulässigen 2,2 m/sec Rückenwind korrigiert wurde.

Er zeigte dem amtierenden deutschen Jugendmeister Alexander Juretzko (23,39 Minuten) von der LG Hannover schon ausgangs der Kurve deutlich die Hacken. So schnell war in Hameln schon lange kein A-Jugendlicher, der damit auch schneller als die Männer war, mehr gelaufen. „Ich bin superglücklich über die Zeit, allerdings noch mehr über die anerkannten 10,90 Sekunden über die 100 Meter“, freute sich Diatta im Ziel und strahlte aus allen Knopflöchern.

Nicht weniger glücklich über ihren Sieg war die frühere Wolfsburgerin Karen Piel die trotz Prüfungsstress den Wettbewerb bei der weiblichen A-Jugend in 1:53,31 Minuten vor ihrer Mannschaftskameradin Viktoria Kortegast (1:55,76 Minuten) gewinnen konnte. Den Triumpf der Weserbergländer machte Jana Bartels auf Platz Drei mit 1:58,43 Minuten komplett.

Nicht ganz so weit vorn waren die LG-Sprinter bei der B-Jugend. Mit guten Leistungen wurde Lennart Henze Sechster mit 1:48,65 Minuten in einem starken Feld mit 13 Mitbewerbern. Auch Monja Hahn kam in der gleichen Klasse in 2:02,08 Minuten auf Rang neun.

„Deutlich zu schnell gingen fast alle Läuferinnen und Läufer bei der Wärme und wechselnden Winden den 3000 Meterlauf an“, zog Philip Priebe als kompetenter Beobachter Bilanz nach dem Rennen. Seiner Favoritenrolle gerecht wurde in 9:02,54 Minuten der 30-jährige Sebastian Hanelt von der LG Göttingen. Zweiter wurde der 11 Jahre jüngere Timo Kuhlmann von der LG Hannover ( 9:17,42 Minuten) vor Christian Giesler vom TSV Kirchdorf (9:24,48 Minuten). Ein gut eingeteiltes und damit starkes Rennen lief nach Priebes Meinung der Ex VfL-Basketballer Tobias Meyer, der am Ende noch zusetzen konnte und in guten 9:50,18 Minuten den fünften Platz erreichte.

„Das war ein gutes Meeting mit starken Zeiten schon am Anfang der Saison“, freute sich LG-Cheftrainer Werner Scharf auch darüber, dass alle von der Sparkasse Weserbergland gestifteten Pokale für die Gesamtsieger aus beiden Veranstaltungen in Bremen und Hameln von LG-Sprinterinnen und Sprintern errungen wurden.

Top-Zeiten beim Sprintcup

Grossner läuft mit 10,73 Sekunden DM-Norm

Diatta mit 10,90 Sekunden Bestzeit
 
„Ich bin superglücklich, dass ich hier in Hameln die Norm für die deutsche Meisterschaft laufen konnte“, freute sich Johannes Grossner von der LG Weserbergland über seine 100 Meter-Zeit von 10,73 Sekunden und letztlich über den Gesamtsieg in 1:39,82 Minuten im Sprintdreikampf über 60, 100 und 200 Meter beim Sprintcup der Sparkasse Weserbergland im Hamelner Weserberglandstadion.

Zweiter wurde Didier Assoumou von der Elfenbeinküste in 1:42,73 Minuten vor Jan Scheidemannvon TuS Eintracht Minden (1:43,12 Minuten). Der Sieg bei den Frauen ging an Inna Weit vom LC Paderborn in 1:51,82 Minuten, die die LG-Sprinterin Nina Giebel mit 1:51,82 Minuten auf den zweiten Platz verwies. Immer schneller wird der 19-jährige Etienne Diatta, der in der Gesamtwertung in 1:40,95 Minuten siegte vor Alexander Juretzko von der LG Hannover (1:46,15 Minuten). Über 100 Meter lief er ein starkes Rennen, als die Uhr bei 10,90 Sekunden mit Bestzeit stehenblieb. Top auch seine 200m Zeit von 22,00 Sekunden die aber wegen des zu starken Windes (2,2 m/sec.) keine Anerkennung in den Bestenlisten findet. Einen neuen Kreisrekord über 200 Meter in 24,74 Sekunden fuhr Marie Holzschuh bei der weiblichen Jugend B ein.