Starker Saison-Einstieg der LG-Athleten in Garbsen

Diatta (10,99 und 22,04 Sekunden), Piel (12,34 Sekunden) und Bartels (64,18 Sekunden) mit DM-Norm

von manni

Für die Highlights sorgten der 19-jährige Etienne Diatta und Marie Holzschuh (Jahrgang 94) von der LG Weserbergland bei der mit 500 Teilnehmern gut frequentierten Bahneröffnung des Garbseners SC und das am Tag der Arbeit.
Diatta sprintete, als überlegener Sieger, die 100 Meter in 10,99 Sekunden vor P. Frommhagen LG Hanstedt in 11,11 Sekunden und dominierte auch die 200 Meter in starken 22,04 Sekunden (2. T. Pahnke MTV Hanstedt in 22,27 Sekunden). „Nach der langen Verletzungspause (Diatta stieg erst im Trainingslager in Breisach wieder richtig ein) ist diese Leistung sensationell“, freute sich sein Trainer Anton Ruscheinsky auch darüber, das beide Leistungen die Norm und damit die Qualifikation für die Deutschen A-Jugendmeisterschaften sowie für die Juniorenmeisterschaften bedeuten und er damit auch schneller als die Männer war.

„Für einen echten Knaller sorgte Marie Holzschuh, die eine Klasse höher startete“, so LG-Trainer Werner Scharf. Holzschuh siegte über 100 Meter in hervorragenden 12,44 Sekunden vor der zwei Jahre älteren Neele Eckhard vom TSV Asendorf (12,56 Sekunden) und auch über 200 Meter war sie in 25,14 Sekunden nicht zu schlagen und verwies Juline Stein vom TV Langen mit 25,65 Sekunden auf Rang Zwei.

Bei den Männern siegte Johannes Grossner im 100m-Sprint in 11,15 Sekunden und kam über 200 Meter in 22,62 Sekunden als Dritter ins Ziel. Auch Nina Giebel war bei den Frauen mit ihrem Saisoneinstieg und dem Sieg in 12,11 Sekunden über 100 Meter, sowie dem zweiten Platz über 200 Meter in 25,06 Sekunden zufrieden. Das sie auch eine gute Weitspringerin ist, zeigte die Lehramtsstudentin mit 5,42 Meter und Platz Zwei.

Den Dreisprung-Wettbewerb gewann Renate Behrens, die mit 9,88 Metern nicht ganz zufrieden war.  Die A-Jugendliche Karen Piel, in der Halle schnellste LG-Sprinterin, lies bei ihrem Sieg über 100 Meter in 12,34 Sekunden nichts anbrennen und qualifizierte sich ebenfalls für die DM. Platz Zwei in 25,63 Sekunden über 200 Meter reichten da nicht ganz.

Die DM-Norm über die 400 Meter Hürden erreichte aber Jana Bartels in 64,18 Sekunden. Deborah Brodersen wurde im 100 Meter-Hürdensprint in 15,16 Sekunden Zweite und belegte im Speerwurf mit 34,10 Meter den dritten Platz. Mit 6,38 Meter im Weitsprung der Jugend B konnte sich auch Stefan Hölscher in die Siegerlisten eintragen. Auf Platz Zwei kam sein Mannschaftskamerad Patrick Conrad mit 6,19 Meter. Der 18-Jährige Steffen Rothmann siegte ebenfalls im Weitsprung mit guten 6,30 Meter im letzten Versuch, Teamkollege Julian Meier kam mit 6,15 Metern auf den dritten Podiumsplatz. 

Auch mit den Leistungen von Monja Hahn, Henriette Hennings, Lea Marie Lange, Kerstin Schmidtmann, Viktoria Kortegast, Jessica Witzel, Sebastian Stöckl, Henrik Prinzhorn, Nils Benze (Jahrgang 72, der nach 14-Jahren ein Comback feierte), Tobias Götze, Felix Hohlweck, Malte Steinhoff, Tim Rothmann und Malek Ferguen waren die Trainer zufrieden, „obwohl einige noch schwere Beine vom Trainingslager hatten“, so die Trainer Scharf und Ruscheinsky.

Zielonka und Breiler siegen in Hildesheim

Beim ersten Blockwettkampf ihrer noch jungen Leichtathletik-Karriere zeigten die 12-jährigen B-Schülerinnen der LG Weserbergland in Hildesheim gleich zum Saisonbeginn gute Leistungen und dass sich das Trainingslager in Breisach gelohnt hat.

Nach fünf Disziplinen, dem 60-m Hürdenlauf, dem 75-m-Lauf, dem Weit- und Hochsprung sowie dem Ballwurf siegte Mara Zielonka mit 2303 Punkten vor Laura Janosch mit 2213 Punkten. Dritte wurde Laura Rösner (2196 Punkte) und Maja Trivuncic wurde mit 1795 Punkten Vierte.  Zielonka war über die 60m Hürden in 10,92 Sekunden die Schnellste. Knapp dahinter landeten Trivuncic mit 10,94 Sekunden, Janosch in 11,06 Sekunden, Alina Fechner in 11,23 Sekunden und Laura Rösner in 11,38 Sekunden. Über die 75 Meter war dann Maja Trivuncic in 10,4 Sekunden vorn.

Mit dem Ball warfen Janosch und Rösner sehr gute 45 Meter weit und im Hochsprung war dann wieder Zielonka mit übersprungenen 1,36 Metern ebenso wie im Weitsprung mit einem Satz auf 4,60 Meter die Beste. Mit 10641 Punkten siegten die LG-Mädchen im Block Sprint/Sprung auch in der Mannschaftswertung vor der LG Hannover (10166 Punkte). Im Block Lauf ging Lea Breiler an den Start. Sie hatte ihre besten Leistungen im Weitsprung mit 4,54 Meter und 2:55,4 Minuten über die 800 Meter und siegte in diesem Wettbewerb mit 1630 Punkten.

A-Jugend-Team löst DM-Fahrkarte

4x400 Meter-Staffel derLG-Frauen verpassen die DM-Norm knapp

Etienne Diatta führt die Staffel zum Sieg

 
„Knapp daneben ist halt auch vorbei“, lautete der Kommentar von LG-Trainer Werner Scharf, nach der verpassten DM-Norm im Lauf der Frauenstaffel der LG Weserbergland über 4x400 Meter bei den Landesmeisterschaften in den Langstaffeln in Bremen.

In der Besetzung mit Jala Gangnus, Jana Bartels, Isabell Hartmann und Schlussläuferin Nicole Marahrens kam das Quartett nach 3:56,06 Minuten ins Ziel und blieb damit sechs Hundertstel Sekunden über Norm für die Deutschen Meisterschaften in Ulm. „Wir sind natürlich nach Bremen gefahren um die die Quali schon so früh im Jahr zu laufen“, ärgerte sich Scharf doch ein wenig darüber und auch die vier Frauen waren enttäuscht darüber, dass das Rennen bei den Landesmeisterschaften im Juni wiederholt werden muss.

Allerdings mussten die LG-Frauen mangels Konkurrenz, mit den Jugendstaffeln zusammen an den Start gehen und liefen dort mit 120 Meter Vorsprung ohne , dass sie gefordert wurden einsam und allein ins Ziel. Ohne Nina Giebel, die studiumsbedingt fehlte und Sara Kruse die noch verletzt ist konnte auch nicht die Bestbesetzung aufgeboten werden.

Was den Frauen misslang, glückte aber dem A-Jugend-Team in der Besetzung Steffen Rothmann, Malte Siebert, Malte Steinhoff und Etienne Diatta über die 4x4 Stadionrunden. In 3:30,41 Minuten und damit auf Platz zwei hinter der LG Osnabrück (3:25,73 Minuten) kamen sie nach einem guten Rennen ins Ziel und sicherten sich die Fahrkarten für die Deutschen Jugendmeisterschaften (Quali-Zeit 3:32,20 Minuten). „Die Jungs haben sich echt gut verkauft“, freute sich Scharf auch darüber das Etienne Diatta nach langer Verletzungspause mit 48,9 Sekunden der Schnellste des Quartetts war (Rothmann und Steinhoff jeweils 53,1 Sekunden, Siebert 54,9 Sekunden).

Manfred Bublitz wird Landesmeister über 5000 Meter

Seiner unendlichen langen Erfolgsliste konnte der noch 69-jährige Manfred Bublitz von der LG Weserbergland bei den Bremer und Niedersächsischen Landesmeisterschaften auf den Langstrecken in Bremen-Arsten einen weiteren Landestitel, über die 5000 Meter auf der Bahn gelaufen, hinzufügen.

Er gewann das Rennen der Altersklasse 70+ in guten 20:19,14 Minuten vor Heinz Winter vom TV Georgsmarienhütte, der 22:23,82 Minuten benötigte. Erstaunlich ist, dass Bublitz mit seiner Laufzeit auch noch bei den 15 Jahre jüngeren Läufern hätte gut mithalten können. Ebenfalls zum Sieg, aber nicht zum Titel, da nur zwei Läuferinnen am Start waren, lief LG-Neuzugang Gabriele Doert. Sie siegte in der AK 30 in sehr guten 19:57,16 Minuten. Ihre Mannschaftskameradin Petra Majewski kam in der AK M50 in 19:57,08 Minute als Zweite ins Ziel. Einen regelrechten Leistungssprung gegenüber dem Vorjahr machte Roswita Schlachte (M50), die sich auf der 5000 Meter-Distanz um über 2 Minuten verbesserte und in 22:01,59 Minuten Vierte wurde.

Landesmeisterschaften im 10 Kilometer Straßenlauf

Bublitz und Lopatta siegen in Lemwerder

Mit einer kompakten Mannschaftsleistung punkteten die Läuferinnen und Läufer der LG Weserbergland bei den Landesmeisterschaften im 10 Kilometer Straßenlauf in Lemwerder bei Bremen. Mit 33:15 Minuten und einem fünften Platz erwischte der 33-jährige Philip Priebe einen guten Start in die neue Saison.

Gelungen war auch das Meisterschaftsdebüt der Brüder Philip und Tobias Meyer im blauen Trikot der LG. Der 18-jährige (Basketballer) Tobias belegte in  der A-Jugend in 35:21 Minuten einen starken fünften Rang und sein Bruder Philip (20) kam 25 Sekunden später, in 35:46 Minuten ins Ziel, was in der Männerhauptklasse den 23. Platz bedeutete.

Einen weiteren fünften Rang steuerte der über 20 Jahre ältere Routinier Helmut Nothdurft bei, der in 35:14 Minuten ebenfalls als Fünfter der AK M45 ins Ziel kam. Das Trio Philip Priebe, Philip Meyer und Helmut Nothdurft belegte in der Mannschaftswertung unter 35 starken Mannschaften den 11. Platz.

Eine ganz beachtliche Zeit von 41:43 Minuten legte Manfred Bublitz, der in diesem Jahr das 70 Lebensjahr vollendet, bei seinem Sieg auf dem 2,5 Kilometer langen Rundkurs in der AK M70 hin. Er führte damit auch seine Mannschaftskameraden Horst Kallikat (8. in 50:57 Minuten) und Joachim Lopatta (56:03 Minuten) zum Mannschaftssieg der Altersklasse M70+. Lopatta, mit Jahrgang 1932 ältester Teilnehmer, siegte zudem bei den über 75-Jährigen. Udo Müller wurde bei den 35-Jährigen 13. in 36:42 Minuten und Hartmut Ahlbrecht Achter in 54:32 Minuten bei den 65-jährigen Männern. Gute Platzierungen gab es auch bei den Frauen, wo LG-Neuzugang Gabriele Doert in 42:01 Minuten und Sechste in der AK 35 wurde.

Den gleichen Rang belegten Britta Anderson (AK 40) in 43:54 Minuten und Petra Majeski (AK 50), die 45:59 Minuten benötigte. In der Mannschaftswertung belegten das LG-Frauentrio den siebten Platz von 16 Mannschaften, die ins Ziel kamen. Persönliche Bestzeit lief Abteilungsleiterin Roswita Schlachte mit 47:45 Minuten und Rang neun in der AK 50.

Meistertitel für die LG-Frauen

Beim 2. Leistungsbezogenen Sichtungswettbewerb für Schülerinnen A kamen die 14-jährige Swaantje Jacobs und die ein Jahr ältere Lea Marie Lange zu Siegen.

Jacobs siegte über die 60 Meter Hürden in 9,82 Sekunden gegen starke Konkurrenz. Platz vier belegte Paulina Rohmann in 10,19 Sekunden vor ihrer Mannschaftskameradin Franziska Kiehne (10,23 Sekunden). Auch im Weitsprung trug Jacobs mit 4,91 Metern im sechsten Vesuch den Sieg davon und wurde im 60 Meter Sprint Dritte im Finale der besten in 8,61 Sekunden. Kiehne siegte im C-Finale in 8,90 Sekunden. Einen guten Wettkampf lieferte auch Lea Marie Lange ab, die den 60 Meter-Sprint überlegen in 8,20 Sekunden ebenso gewann, wie den Weitsprungwettbewerb mit 4,89 Metern. Ein beherztes Rennen lief sie  über 300 Meter, wo sie knapp geschlagen aber mit Bestzeit in 44,61 Sekunden Zweite wurde.

Petra Majewski wurde Bezirksmeisterin auf der 4,6 Kilometer langen Distanz in 21:04 Minuten vor ihren beiden Mannschaftskameradinnen Roswita Schlachte (21:38 Minuten) und Angela Radau, die in 22:13 Minuten Dritte wurde. Durch diese geschlossenen Mannschaftsleistung wurde das LG-Trio ebenfalls Meister der Altersklasse W50. Alle drei starten am nächsten Wochenende bei den norddeutschen Cross-Meisterschaften in Ludwigsfelde.