Bartels und Hahn überzeugen im Fünfkampf

Hahn erzielt drei Bestleistungen

von manni
Die 19-jährige Jana Bartels von der LG Weserbergland siegte beim Hallenmehrkampf in Hannover im Fünfkampf der A-Jugend überlegen mit 3464 Punkten und über 500 Punkten Vorsprung vor der Zweitplatzierten Katrin Pfitzner von LG Peiner Land. Mit 9,49 Sekunden über 60 Meter Hürden, 1,52 Meter im Hochsprung, Bestleistung im Kugelstoßen mit 10,33 Meter, 5,39 Meter im Weitsprung und 2:22,45 Minuten über 800 Meter ist Bartels auf einem guten Weg zur Sieben-Kampf DM.

Ebenfalls Richtung DM-Qualifikation unterwegs zeigte sich die 16-jährige Monja Hahn  bei der B-Jugend. Sie überzeugte ihren Trainer Toni Ruscheinsky mit drei neuen Bestleistungen (Hürde 9,49 Sekunden, Hochsprung 1,52 Meter, Kugelstoßen 9,05 Meter) sowie mit starken 4,89 Metern im Weitsprung. Obwohl ihr der Sieg im Fünfkampf schon sicher war, enttäuschte sie im abschließenden 800 Meter-Lauf den Trainer mit fehlendem Kampgeist.

Gute Platzierungen im Siebenkampf der männliche B-Jugend zeigten auch Patrick Conrad mit dem fünften Platz und 3809 Punkten und Tim Rothmann der Siebter mit 3688 Punkten wurde. Von beiden ist mit Sicherheit noch eine Leistungssteigerung bis zum Sommer zu erwarten.

LG-Quartett läuft auf Rang vier

Zwei Plätze besser als 2008

 von manni
„Wir haben uns teuer verkauft, die anderen waren heute einfach besser und mit Zeit kann man leben“, zog Nicole Marahrens von der LG Weserbergland Bilanz nach dem vierten Platz in 1:37,52 Sekunden bei den deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig.Die 4x200 Meterstaffel war in der Besetzung Karen Piel, Jala Gangnus, Nina Giebel und Nicole Marahrens damit über zwei Sekunden schneller als beim Landessieg. Übermächtig waren allerdings die Sieger vom TSV Bayer Leverkusen mit Cathleen Tschirch in 1:35,23 Minuten, den Mannheimer Damen mit Verena Sailer (1:35,80 Minuten) und dem Quartett des USC Mainz (1:35,87 Minuten). „Es war ein gutes Rennen, wir sahen gute Wechsel und wir sind die viertbeste Staffel in Deutschland, das ist doch was“, zog auch Trainer Werner Scharf positive Bilanz.

Johanes Grossner schafft sensationellen Finaleinzug

Voll rehabilitiert, nach seiner Disqualifikation bei den norddeutschen Meisterschaften, hat sich Johannes Grossner von der LG Weserbergland mit seinem siebten Platz in 6,86 Sekunden über die 60 Meter bei den Hallenmeisterschaften  Deutschen Meisterschaften in der Arena Leipzig. 

Nach einem von Vorsicht geprägten Vorlauf, lief er im Zwischenlauf in 6,82 Sekunden ein absolut starkes Rennen.„Der Finaleinzug unter die besten acht deutschen Sprinter ist für uns sensationell“, freute sich Trainer Scharf, denn seit Bestehen der LG Weserbergland (1998) hat kein Sprinter den Finaleinzug bei einer DM geschafft. „Das ich 6,82 Sekunden laufen kann, habe ich gewusst, vom Finale habe ich allerdings geträumt“, sprach ein absolut zufriedener Johannes Grossner ins Mikrofon und freute sich besonders, dass seine Eltern, die extra aus Hamburg angereist waren, Zeugen seiner Superleistung wurden.

Der Sieger, Stefan Schwab vom TSV Schwarzenbek lief 6,59 Sekunden. Die einzige Starterin über die 60 Meter bei den Frauen, die 18-jährige Karen Piel erwischte in ihrem Vorlauf zwar einen guten Start, schied jedoch mit 7,72 Sekunden im Vorlauf aus, da ihr eine Verletzung im Sprunggelenk doch zu schaffen machte. 

Deutsche Hallen-Leichtathletik Meisterschaften der Jugend

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von manni.
Um Medaillen und gute Platzierungen ging an diesem Wochenende für die deutschen Nachwuchs-Leichtathleten bei den Deutschen Jugend-Hallen-Meisterschaften in Neubrandenburg. Mit dabei fünf Athleten der LG Weserbergland mit ihrem Trainer Werner Scharf. Karen Piel, die amtierend Landesmeisterin über die 60 Meter hatte sich mit 7,68 Sekunden für die Meisterschaft qualifiziert.

Im Vorlauf wurde sie mit 7,74 Sekunden Dritte ihres Laufes und qualifizierte sich für den Zwischenlauf, wo sie in 7,79 Sekunden keinen der acht Finalplätze erreichte und ausschied. Fürs Finale hätte sie unter 7,68 Sekunden laufen müssen. „Gut gelaufen ist die 4x200 Meter-Staffel, die Wechsel waren ok., können aber noch verbessert werden“, freute sich Scharf über eine neue Bestzeit seines A-Jugend-Teams, das mit Karen Piel, Viktoria Kortegast, Nele Lenhard und Jana Bartels am Start war. Als zweite ihres Vorlaufes verbesserte das LG-Quartett in 1:42,34 Minuten ihre bisherige Bestzeit von 1:43,61 Minuten deutlich, zum Einzug in die Finals fehlten letztlich nur 19 Hundertstel Sekunden.

Platz Zehn in der Endabrechnung ist aber dennoch ein Erfolg für das neugebebildete Team. Gehandicapt durch eine Ellbogenverletzung ging Patrick Scherfose im Kugelstoßen in den Wettkampf und belegte mit 14,59 Metern den Platz 21. Über die 60 Meter Hürden erwischte er keinen guten Start und schied in 8,43 Sekunden als sechster seines Laufes aus. Eine neue Bestmarke mit 57,67 Sekunden setzte die 19-jährige Jana Bartels bei ihrem Lauf über 400 Meter. Sie war damit schneller als im Freien, belegte den elften Platz in der Endabrechnung und der Trainer war mit dem gesamten Abschneiden zufrieden.

Nasse Sieger nach Fotofinish

Swaantje Jacobs Vizemeister über die Hürden

von manni.  Neben zwei Titeln bei den Landesmeisterschaften in der Halle gehören noch weitere gute Platzierungen zu den Ergebnissen des LG Nachwuchses. Total begeistert war LG Trainer Ulrich Janning vom Rennen seines Athleten Timon Nasse, das der 14-jährige A-Schüler über 1000 Meter ablieferte.

Bis auf die Ziellinie lieferte er sich ein tolles Finish mit seinem Kontrahenten Steffen Brümmer vom VfL Löningen und nach der Auswertung des Zielfotos fällten die Schiedsrichter eine weise Entscheidung: beide Läufer wurden zeitgleich in 2:45,21 Minuten zu Landesmeistern gekürt. Traurig war Trainer Werner Scharf über den verpassten Titel im 60 Meter-Hürdensprint von Marie Holzschuh. „Nach dem lockeren Vorlaufsieg, hatte Marie Probleme an der ersten Hürde“.

Vizemeisterin im Hürdensprint wurde auch ihre Mannschaftskameradin Swaantje Jacobs in der AK W14. Nach Vorlaufsieg in 9,55 Sekunden sprintete sie in im Finale in 9,62 Sekunden auf Platz Zwei. Gut dabei im Weitsprungfinale waren die beiden A-Jugendlichen Julian Meier und Patrick Conrad, das Stefan Hölscher mit 5,92 Metern nur knapp verpasste. Meier belegte mit 6,35 Metern den dritten Treppchenplatz und Conrad wurd mit 6,31 Meter Vierter. Alexander Webner war mit 1,67 Meter und Rang vier im Hochsprung nicht ganz zufrieden, aber mit dem gleichen Rang und 12,59 Meter im Kugelstoßen der 15-Jährigen.

Im 1000 Meter-Lauf der 14-Jährigen kam Marian Meyer in 3:12,75 Minuten auf Platz Sieben. Zum Abschluss der Meisterschaften schrammte die 4x100 Meterstaffel der A-Schülerinnen in der Besetzung Marie Holzschuh, Franziska Kiehne, Swaantje Jacobs und Lea Marie Lange in 52,10 Minuten knapp an der Bronzemedaille vorbei und belegte einen guten vierten Platz unter 19 angetretenen Staffel-Teams.

Patrick Scherfose mit fünf Bestleistungen DM-Vierter im Hallen-Siebenkampf

von manni.  Mit fünf persönlichen Bestleistungen bei den Deutschen Meisterschaften im Hallen-Siebenkampf zeigte der noch siebzehnjährige Mehrkämpfer Patrick Scherfose von der LG Weserbergland bei seinem ersten Wettkampf in der A-Jugend, dass auch in der leistungsstarken Klasse mit ihm zu rechnen ist.

Er belegte den vierten Rang mit 5196 Punkten hinter Maximilian Gilde von der LG Hannover (5237 Punkte. Scherfose verbesserte sich immerhin um über 400 Punkte gegenüber dem Vorjahr, wo er noch in der B-Jugend startete. Gut in den ersten Wettkampftag kam er mit Bestleistung Nummer eins im 60 Meter-Sprint mit 7,39 Sekunden und im Weitsprung zeigte er nach 6,62 Metern noch einen weiteren Satz auf 6,64 Meter. 15,10 Meter im Kugelstoßen waren auch klasse im 10 Athleten starken Teilnehmerfeld.

Etwas müde war er dann am ersten Tag im abschließenden Hochsprung-Wettbewerb, wo er mit 1,81 Meter etwas unter den Erwartungen blieb. Der zweite Tag begann mit 8,53 Sekunden im 60 Meter-Hürdensprint. Scherfoses Highlight waren seine erstmals übersprungenen 4,40 Meter im Stabhochsprung. Hier machen sich jetzt die Verlängerung des Anlaufes und härtere Stabe bezahlt. Auch beim abschließenden 1000 Meter-Lauf in 2:56,22 Minuten schloss er einen starken Wettkampf wiederum mit einer Bestleistung ab. „Die Tage in Hamburg haben Spaß gemacht, ich denke ich habe mich hier gut verkauft und hoffe auf einen internationalen Einsatz im Sommer“, zog Scherfose positive Bilanz.