Landesmeisterschaften im 10 Kilometer Straßenlauf

Bublitz und Lopatta siegen in Lemwerder

Mit einer kompakten Mannschaftsleistung punkteten die Läuferinnen und Läufer der LG Weserbergland bei den Landesmeisterschaften im 10 Kilometer Straßenlauf in Lemwerder bei Bremen. Mit 33:15 Minuten und einem fünften Platz erwischte der 33-jährige Philip Priebe einen guten Start in die neue Saison.

Gelungen war auch das Meisterschaftsdebüt der Brüder Philip und Tobias Meyer im blauen Trikot der LG. Der 18-jährige (Basketballer) Tobias belegte in  der A-Jugend in 35:21 Minuten einen starken fünften Rang und sein Bruder Philip (20) kam 25 Sekunden später, in 35:46 Minuten ins Ziel, was in der Männerhauptklasse den 23. Platz bedeutete.

Einen weiteren fünften Rang steuerte der über 20 Jahre ältere Routinier Helmut Nothdurft bei, der in 35:14 Minuten ebenfalls als Fünfter der AK M45 ins Ziel kam. Das Trio Philip Priebe, Philip Meyer und Helmut Nothdurft belegte in der Mannschaftswertung unter 35 starken Mannschaften den 11. Platz.

Eine ganz beachtliche Zeit von 41:43 Minuten legte Manfred Bublitz, der in diesem Jahr das 70 Lebensjahr vollendet, bei seinem Sieg auf dem 2,5 Kilometer langen Rundkurs in der AK M70 hin. Er führte damit auch seine Mannschaftskameraden Horst Kallikat (8. in 50:57 Minuten) und Joachim Lopatta (56:03 Minuten) zum Mannschaftssieg der Altersklasse M70+. Lopatta, mit Jahrgang 1932 ältester Teilnehmer, siegte zudem bei den über 75-Jährigen. Udo Müller wurde bei den 35-Jährigen 13. in 36:42 Minuten und Hartmut Ahlbrecht Achter in 54:32 Minuten bei den 65-jährigen Männern. Gute Platzierungen gab es auch bei den Frauen, wo LG-Neuzugang Gabriele Doert in 42:01 Minuten und Sechste in der AK 35 wurde.

Den gleichen Rang belegten Britta Anderson (AK 40) in 43:54 Minuten und Petra Majeski (AK 50), die 45:59 Minuten benötigte. In der Mannschaftswertung belegten das LG-Frauentrio den siebten Platz von 16 Mannschaften, die ins Ziel kamen. Persönliche Bestzeit lief Abteilungsleiterin Roswita Schlachte mit 47:45 Minuten und Rang neun in der AK 50.

Meistertitel für die LG-Frauen

Beim 2. Leistungsbezogenen Sichtungswettbewerb für Schülerinnen A kamen die 14-jährige Swaantje Jacobs und die ein Jahr ältere Lea Marie Lange zu Siegen.

Jacobs siegte über die 60 Meter Hürden in 9,82 Sekunden gegen starke Konkurrenz. Platz vier belegte Paulina Rohmann in 10,19 Sekunden vor ihrer Mannschaftskameradin Franziska Kiehne (10,23 Sekunden). Auch im Weitsprung trug Jacobs mit 4,91 Metern im sechsten Vesuch den Sieg davon und wurde im 60 Meter Sprint Dritte im Finale der besten in 8,61 Sekunden. Kiehne siegte im C-Finale in 8,90 Sekunden. Einen guten Wettkampf lieferte auch Lea Marie Lange ab, die den 60 Meter-Sprint überlegen in 8,20 Sekunden ebenso gewann, wie den Weitsprungwettbewerb mit 4,89 Metern. Ein beherztes Rennen lief sie  über 300 Meter, wo sie knapp geschlagen aber mit Bestzeit in 44,61 Sekunden Zweite wurde.

Petra Majewski wurde Bezirksmeisterin auf der 4,6 Kilometer langen Distanz in 21:04 Minuten vor ihren beiden Mannschaftskameradinnen Roswita Schlachte (21:38 Minuten) und Angela Radau, die in 22:13 Minuten Dritte wurde. Durch diese geschlossenen Mannschaftsleistung wurde das LG-Trio ebenfalls Meister der Altersklasse W50. Alle drei starten am nächsten Wochenende bei den norddeutschen Cross-Meisterschaften in Ludwigsfelde.

Jacobs und Lange siegen in Hannover

Beim 2. Leistungsbezogenen Sichtungswettbewerb für Schülerinnen A kamen die 14-jährige Swaantje Jacobs und die ein Jahr ältere Lea Marie Lange zu Siegen.

Jacobs siegte über die 60 Meter Hürden in 9,82 Sekunden gegen starke Konkurrenz. Platz vier belegte Paulina Rohmann in 10,19 Sekunden vor ihrer Mannschaftskameradin Franziska Kiehne (10,23 Sekunden). Auch im Weitsprung trug Jacobs mit 4,91 Metern im sechsten Vesuch den Sieg davon und wurde im 60 Meter Sprint Dritte im Finale der besten in 8,61 Sekunden. Kiehne siegte im C-Finale in 8,90 Sekunden.

Einen guten Wettkampf lieferte auch Lea Marie Lange ab, die den 60 Meter-Sprint überlegen in 8,20 Sekunden ebenso gewann, wie den Weitsprungwettbewerb mit 4,89 Metern. Ein beherztes Rennen lief sie  über 300 Meter, wo sie knapp geschlagen aber mit Bestzeit in 44,61 Sekunden Zweite wurde.

Bartels und Hahn überzeugen im Fünfkampf

Hahn erzielt drei Bestleistungen

von manni
Die 19-jährige Jana Bartels von der LG Weserbergland siegte beim Hallenmehrkampf in Hannover im Fünfkampf der A-Jugend überlegen mit 3464 Punkten und über 500 Punkten Vorsprung vor der Zweitplatzierten Katrin Pfitzner von LG Peiner Land. Mit 9,49 Sekunden über 60 Meter Hürden, 1,52 Meter im Hochsprung, Bestleistung im Kugelstoßen mit 10,33 Meter, 5,39 Meter im Weitsprung und 2:22,45 Minuten über 800 Meter ist Bartels auf einem guten Weg zur Sieben-Kampf DM.

Ebenfalls Richtung DM-Qualifikation unterwegs zeigte sich die 16-jährige Monja Hahn  bei der B-Jugend. Sie überzeugte ihren Trainer Toni Ruscheinsky mit drei neuen Bestleistungen (Hürde 9,49 Sekunden, Hochsprung 1,52 Meter, Kugelstoßen 9,05 Meter) sowie mit starken 4,89 Metern im Weitsprung. Obwohl ihr der Sieg im Fünfkampf schon sicher war, enttäuschte sie im abschließenden 800 Meter-Lauf den Trainer mit fehlendem Kampgeist.

Gute Platzierungen im Siebenkampf der männliche B-Jugend zeigten auch Patrick Conrad mit dem fünften Platz und 3809 Punkten und Tim Rothmann der Siebter mit 3688 Punkten wurde. Von beiden ist mit Sicherheit noch eine Leistungssteigerung bis zum Sommer zu erwarten.

LG-Quartett läuft auf Rang vier

Zwei Plätze besser als 2008

 von manni
„Wir haben uns teuer verkauft, die anderen waren heute einfach besser und mit Zeit kann man leben“, zog Nicole Marahrens von der LG Weserbergland Bilanz nach dem vierten Platz in 1:37,52 Sekunden bei den deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig.Die 4x200 Meterstaffel war in der Besetzung Karen Piel, Jala Gangnus, Nina Giebel und Nicole Marahrens damit über zwei Sekunden schneller als beim Landessieg. Übermächtig waren allerdings die Sieger vom TSV Bayer Leverkusen mit Cathleen Tschirch in 1:35,23 Minuten, den Mannheimer Damen mit Verena Sailer (1:35,80 Minuten) und dem Quartett des USC Mainz (1:35,87 Minuten). „Es war ein gutes Rennen, wir sahen gute Wechsel und wir sind die viertbeste Staffel in Deutschland, das ist doch was“, zog auch Trainer Werner Scharf positive Bilanz.

Johanes Grossner schafft sensationellen Finaleinzug

Voll rehabilitiert, nach seiner Disqualifikation bei den norddeutschen Meisterschaften, hat sich Johannes Grossner von der LG Weserbergland mit seinem siebten Platz in 6,86 Sekunden über die 60 Meter bei den Hallenmeisterschaften  Deutschen Meisterschaften in der Arena Leipzig. 

Nach einem von Vorsicht geprägten Vorlauf, lief er im Zwischenlauf in 6,82 Sekunden ein absolut starkes Rennen.„Der Finaleinzug unter die besten acht deutschen Sprinter ist für uns sensationell“, freute sich Trainer Scharf, denn seit Bestehen der LG Weserbergland (1998) hat kein Sprinter den Finaleinzug bei einer DM geschafft. „Das ich 6,82 Sekunden laufen kann, habe ich gewusst, vom Finale habe ich allerdings geträumt“, sprach ein absolut zufriedener Johannes Grossner ins Mikrofon und freute sich besonders, dass seine Eltern, die extra aus Hamburg angereist waren, Zeugen seiner Superleistung wurden.

Der Sieger, Stefan Schwab vom TSV Schwarzenbek lief 6,59 Sekunden. Die einzige Starterin über die 60 Meter bei den Frauen, die 18-jährige Karen Piel erwischte in ihrem Vorlauf zwar einen guten Start, schied jedoch mit 7,72 Sekunden im Vorlauf aus, da ihr eine Verletzung im Sprunggelenk doch zu schaffen machte.