DM der Jugend - 3.Tag

18 Jahre alten Kreisrekord zweimal geknackt

(olz). Am letzten Tag der Deutschen Leichtathletik Meisterschaften der Jugend standen im Berliner Olympiastadion noch drei Entscheidungen für die Athleten der LG Weserbergland auf dem Programm.
Mit einer deutlichen Leistungssteigerung auf 49,04 Sekunden hatte der 18-jährige Etienne Diatta das B-Finale über die 400 Meter lange Stadionrunde erreicht. Am letzten Tag der Meisterschaften überraschte er im Finale mit einer nochmaligen Leistungssteigerung auf 49,00 Sekunden und belegte einen hervorragenden fünften Platz bei seinem Meisterschaftsdebüt, zu dem Trainer Ruscheinsky sagte: „Eine hervorragende Vorstellung, in dem jungen Mann steckt noch viel Potential für die Zukunft“. Ganz nebenbei verbesserte er in Berlin gleich zweimal den 18 Jahre alten Kreisrekord, den bisher Jens Knoke vom VfL Hameln 1990 mit 49,10 Sekunden in Bad Pyrmont aufgestellt hatte. Im Dreisprung der weiblichen Jugend A belegte die 18-jährige Jessica Witzel mit 12,29 Meter den siebten Platz unter 22 Konkurrentinnen. Die 4x100 Meter-Staffel der weiblichen Jugend konnte sich in der Besetzung Viktoria Kortegast, Amina Ferguen, Jessica Witzel und Jana Bartels, mit einem fünften Platz in 49,84 Sekunden im vierten von insgesamt sechs Vorentscheidungs-Läufen nicht für die Finals qualifizieren. In 46,07 Sekunden siegten hier die jungen Damen vom TV Wattenscheidt.

Brodersen mit 1,77 Meter auf Platz drei bei der B-Jugend

Mit Bronze ging in Berlin ein Traum in Erfüllung

(olz). Die 15-jährige Deborah Brodersen von der LG Weserbergland holte sich bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Berlin die Bronzemedaille im Hochsprung mit einer Höhe von 1,77 Meter und das bei ihrem Debüt in der Jugendklasse gegen ein bis zwei Jahre ältere Konkurrentinnen.
Mit diesem Treppchenplatz ging für die deutsche Schülermeisterin im Siebenkampf ein Traum in Erfüllung. „Etwas nervös war sie schon, aber sie lieferte trotzdem einen sensationellen Wettkampf ab“, freute sich auch ihr Coach Toni Ruscheinsky, der mit einer Platzierung unter den ersten Fünf gerechnet hatte. Einen besonderen Stellenwert erhielt ihre Platzierung durch die Tatsache, dass die vor ihr Platzierten reine Hochsprungspezialistinnen sind. Die LG-Athletin trainiert den Hochsprung als eine von sieben Disziplinen. Brodersen stieg bei einer Höhe von 1,60 Meter fehlerlos in den Wettkampf ein und übersprang auch 1,64m und 1,68m im ersten Versuch. 1,71m meisterte sie im zweiten Versuch, bei 1,74 Meter wurde der Trainer unruhig, aber der dritte Versuch brachte schon die Medaille. Über 1,77 Meter klappte es auf Anhieb und bei 1,80 Meter war dann für Brodersen das Ende des Wettkampfes erreicht, der immerhin zwei Stunden dauerte. Es siegte mit 1,83 Kimberly Jeß von der LG Rendsburg/Büdelsdorf vor Anja Saumweber von der LG Reischenau-Zusamtal, die 1,80 Meter meisterte. Einen vierten Platz im Finale über 100 Meter Hürden erreichte die 18-jährige Amina Ferguen in 14,11 Sekunden. Sie hatte sich mit einem zweiten Platz im Vorlauf in 14,19 Sekunden und Rang Vier in 14,24 Sekunden im Zwischenlauf für das Finale qualifiziert. Über 100 Meter konnte der 18-jährige Etienne Diatta im Vorlauf nicht an seine Bestzeit von 11,08 Sekunden heranlaufen. Als sechster des achten Vorlaufes schied er in 11,23 Sekunden aus. Ebenfalls im Vorlauf schied er auch über die 200 Meter aus, obwohl er mit guten 22,44 Sekunden seine Bestzeit bestätigte.  Wesentlich besser klappte es auf der 400 Meter langen Stadionrunde. Er verbesserte sich im Vorlauf als Vierter auf 49,04 Sekunden und qualifizierte sich für das B-Finale. Patrick Scherfose und Steffen Rothmann, die beiden Zehnkämpfer der LG hatten sich für die 110 Meter Hürden qualifiziert. Rothmann schied in 14,73 Sekunden als Sechster seines Vorlaufes aus, Scherfose überstand den Vorlauf und rannte in 14,58 Sekunden in den Zwischenlauf, wo er in 14,66 Sekunden als Siebter ausschied. Für die 18-jährige Jana Bartels war der  Wettkampf über die 400 Meter Hürden in 1:04,17 Minuten und 400 Meter flach in 58:23 Sekunden im Vorlauf zu Ende. Fünf Vorläufe mussten bei der 4x100 Meter-Staffel der B-Jugend über den Einzug ins Finale entscheiden. Das LG-Quartett mit Scherfose, Lennart Henze, Stefan Hölscher und Malte Steinhoff konnte sich in 44,62 Sekunden und neuer Bestleistung für das B-Finale qualifizieren und wurde dort nach 44,83 Sekunden Fünfter. Im Finale lief dann Steffen Rothmann für Stefan Hölscher.

14 LG-Athleten fahren nach Berlin

olz. 14 junge Leichtathleten der LG Weserbergland nehmen an den dreitägigen deutschen Meisterschaften der A- und B-Jugend in Berlin teil. Mit dabei der 18-jährige Hamelner Etienne Diatta, der sich in einer erstaunlichen Entwicklung befindet.

Aufgefallen war er den Verantwortlichen der LG beim Stadtlauf im letzten Jahr. Beim Probetraining im Weserberglandstadion merkte Trainer Toni Ruscheinsky sehr schnell, dass Diattas Talent im Sprintbereich liegt und dieses galt es zu pflegen und langsam aufzubauen. Nach dieser kurzen Aufbauphase gelang es ihm schon bei den Landesmeisterschaften der Männer in Bremen und der Jugend in Hameln sich über 100-, 200- und 400 Meter in der Landesspitze zu etablieren, sowie sich in 11,08 Sekunden über 100 Meter, 22,44 Sekunden über 200 Meter und 49,45 Sekunden über die Stadionrunde für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren. „Ich bin sehr glücklich, das ich bei der DM dabei bin und will auch meine Zeiten verbessern“, gibt sich der junge Senegalese bescheiden. „Mit einer weiteren Steigerung hoffe ich, dass Etienne den Zwischenlauf erreicht, über die 400 Meter hoffe ich auf das Finale“, gibt sich auch der Trainer optimistisch. Trainer und Athlet freuten sich auch über die vor kurzen erfolgte Berufung in den Landeskader der 400 Meter-Läufer. An ihren ersten Deutschen Meisterschaften der B-Jugend darf die 15-jährige Deborah Brodersen teilnehmen. Die Deutsche Schülermeisterin im Siebenkampf hatte sich im Hochsprung qualifiziert, mit 1,77 Meter die viertbeste gemeldete Leistung und muss sich mit ein bis zwei Jahre älteren Hochspringerinnen messen. „Ich möchte meine bisherigen Leistungen bestätigen und wenn es gut läuft hoffe ich auf einen Platz unter den ersten Fünf, ein Treppchenplatz wäre schon mein Traum“, freut sich Brodersen auf ihren Start im Berliner Olympiastadion. In weiteren Einzeldisziplinen sind Jessica Witzel (Dreisprung), Amina Ferguen (100m Hürden), Jana Bartels (400m flach und Hürden), Viola Gromatka (Hammerwurf), Patrick Scherfose (Stabhochsprung und 110 m Hürden) und Steffen Rothmann (110m und 400m Hürden) in Berlin dabei. Bei der weiblichen, sowie der männlichen B-Jugend haben die Weserbergländer jeweils eine 4x100 Meter-Staffel am Start.

Sprint- und Staffelabend in Stadthagen

Siege durch Zielonka und Staffel
Sprint- und Staffelabend in Stadthagen

 (olz). Bevor LG-Trainer Uwe Beerberg seine C-Schülerinnen in die Ferien entlies, zeigten einige beim Sprint- und Staffelabend in Stadthagen noch mal gute Leistungen beim Additionssprint (Summe aus 2 mal 50 Meter).
Bei den 11-Jährigen siegte Mara Zielonka mit einem Blitzstart und 7,60 Sekunden im ersten und 7,70 Sekunden im zweiten Lauf. Auf Platz zwei folgte ihre Mannschaftskameradin Maja Trivuncic, die zweimal genau 7,74 Sekunden sprintete und sich mit Zielonka ein packendes Rennen lieferte. Sechste wurde Laura Rösner mit 8,04- und 8,12 Sekunden, Lea-Marie Breiler verbesserte sich auf 8,44- und 8,48 Sekunden und wurde Neunte. Verbessern, nach intensiven Training, konnte sich auch die 10-jährige Jana Beerberg mit 8,68-, 8,78 Sekunden und Platz Sechs. Mit einem Start-Ziel-Sieg in der abschließenden 3x800m-Staffel durch Laura Rösner, Lea-Marie Breiler und Mara Zielonka, verabschiedete sich das erfolgreiche Nachwuchs-Trio in 8:45,96 Sekunden und 38 Sekunden Vorsprung vor dem Zweiten Team aus Bückeburg, gegen die machtlose Konkurrenz.

 

Renate Behrens holt zweimal Gold in Schweinfurt

Renate Behrens(olz). Drei Starts, zwei Titel und eine Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren in Schweinfurt ist eine gute Bilanz, die Renate Behrens von der LG Weserbergland vorzuweisen hat.Ihrer Favoritenrolle wurde sie in ihrer Paradedisziplin dem Weitsprung vollauf gerecht. Die Siegerweite von 4,85 Meter erzielte sie gleich beim ersten Versuch. Zweite wurde Carola Borgwardt von der WSG Königs Wusterhausen mit 4,62 Meter. Den zweiten Titel in der Altersklasse der 50-Jährigen holte sie sich im Dreisprung mit 9,99 Meter ebenfalls wieder mit dem ersten Versuch und mit 9 Zentimeter Vorsprung vor der Hallenserin Gisela Seifert. Ihren Triumpf machte sie mit der Bronzemedaille, die sie über die 80 Meter Hürden in 13,90 Sekunden gewann komplett. Seinen dritten Platz über die 10.000 Meter aus dem Vorjahr konnte Manfred Bublitz, AK M65, nicht wiederholen. Er wurde Vierter in 40:52,18 Minuten und war mit der Zeit und der Platzierung sehr zufrieden. Der Sieger Peter Lessing von der LG Ortenau lief die Distanz in 38:33,97 Minuten. Zweimal auf dem vierten Rang kam Oldie Joachim Lopatta bei den über 75-Jährigen. Über die 10.000 Meter lief er in 55:01,39 Minuten und am Tag darauf über 5.000 Meter in 26:14,23 Minuten ins Ziel. In einem Riesenfeld ging Roswita Schlachte in der AK W50 über die 800 Meter bei ihrem Debüt bei Deutschen Meisterschaften an den Start. In 3:05,00 Minute wurde sie Vierzehnte. Mit 13,38 Sekunden im Vorlauf über die 100 Meter qualifizierte sich Volker Peitzmeier fürs Finale, wo er mit 13,35 Sekunden Siebter wurde. In das Finale über die Stadionrunde hatte er sich nach am ersten Tag in 61,63 Sekunden hineingelaufen, meldete sich jedoch ab und trat nicht an, warum entzieht sich unserer Kenntnis, da Peitzmeier auch telefonisch nicht erreichbar war.

Tschirch Dritte bei Weltklasse hinterm Deich

(olz). Beim international besetzten EWE Athletics Meeting „Weltklasse hinterm Deich“ in Cuxhaven hatten die Veranstalter mit Wetterkapriolen, hohen Windgeschwindigkeiten und den kurzfristigen Absagen einiger Top-Athleten zu kämpfen. Die Läuferinnen der LG Weserbergland aber hielten ihre Zusagen ein.

m Finale über 100 Meter kam die deutsche Vizemeisterin Cathleen Tschirch hinter Vida Anim (Ghana) und Donita Hamilton (USA) als beste deutsche Läuferin in 11,68 Sekunden auf den dritten Platz. Ebenfalls das Finale erreichte Jala Gangnus und wurde Siebte in 11,99 Sekunden. Über 200 Meter kam Gangnus als Dritte in 24,03 Sekunden und Nina Giebel als Sechste in  25,03 Sekunden ins Ziel.