Tschirch will sich für Peking qualifizieren

(olz). 1328 Leichtathleten starten am Wochenende bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Nürnberg. Bei den Wettkämpfen geht es um 44 nationale Titel (in je 20 Wettbewerben der Frauen und der Männer sowie vier Jugendstaffeln) und für die Besten um die Qualifikation zur Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen, die fünf Wochen später in der chinesischen Hauptstadt Peking beginnen.

siehe auch www.leichtathletik.de  unter News: Zai Lu Shang Beijing - Cathleen Tschirch

Mit dabei auch die Top-Sprinterinnen Cathleen Tschirch, Jala Gangnus, Nina Giebel und Nicole Marahrens von der LG Weserbergland, die in der 4x100 Meterstaffel der Frauen ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen wollen, aber auf starke Konkurrenz aus Leverkusen, Wattenscheidt und Mainz treffen. Trainer Scharf glaubt, obwohl nicht alle richtig fit sind, an einen Treppchenplatz. In den Einzeldisziplinen wird Tschirch auf Grund einer Fußverletzung, wegen der sie sich in den letzten vierzehn Tagen aus dem Wettkampfgeschehen zurückhielt, warscheinlich nur über 100 Meter an den Start gehen. Die Vize-Meisterin aus dem Vorjahr will sich mit einer Platzierung unter den ersten Drei, den Platz in der deutschen 4x100 Meterstaffel für Peking sichern. Auf den Start über 200 Meter wird sie wohl auf Empfehlung des Bundestrainers Thomas Kremer verzichten, da sie Kurvenläufe vermeiden soll. Die Entscheidung fällt allerdings erst nach den Rennen über 100 Meter und in der Staffel. Vorsichtshalber hat Trainer Scharf auch die Staffel so umgestellt, dass Tschirch, eigentlich die beste deutsche Kurvenläuferin, nun die Gegengerade läuft. Über 100 Meter ist auch Nina Giebel am Start. Über 200 Meter ist sie ebenfalls zusammen mit Jala Gangnus und Nicole Marahrens qualifiziert. Marahrens, die die Qualifikation über 400 Meter in der Tasche hat, hofft auf eine Endlaufteilnahme über die Stadionrunde. Mit dabei ist auch die 4x400 Meter-Staffel der männlichen A-Jugend mit Gunnar Barke, Felix Hohlweck, Tobias Götze und Etienne Diatta, die ihre Zeit von den Landesmeisterschaften verbessern soll. Eine Zeit um 10,70 Sekunden im 100 Meter-Sprint erwartet Scharf von Johannes Grossner, dem einzigen LG-Starter bei den Männern.

Elf Nachwuchsathleten gehen bei Landesmeisterschaften an den Start

 (olz). Fast genauso groß ist das Team der Mehrkämpfer, dass zu den Landesmeisterschaften im Blockmehrkampf und Siebenkampf der Schülerinnen und Schüler A nach Nienhagen bei Celle fährt. An der zweitägigen Veranstaltung nehmen fünf Jungs um Bezirksmeister Timon Nasse am Blockwettkampf und sechs Mädchen um die Favoritin Deborah Brodersen am Siebenkampf teil.

Vorbericht BM Straßenlauf

Komplettes ESV-Team fährt zu Bezirksmeisterschaften im 10 Km-Straßenlauf

(olz). Mit einem großen Aufgebot von dreizehn Läuferinnen und Läufern fahren die Senioren der LG Weserbergland, der Altersklassen 30 bis 70 und älter, zu den Bezirksmeisterschaften im 10 Kilometer-Straßenlauf nach Hannover. Die Meisterschaft wird im Rahmen des Eilenriede-Laufes ausgetragen und der Startschuss fällt am Freitag Abend um 19.30 Uhr. Manfred Bublitz geht als Titelverteidiger an den Start und zusammen mit Wolfgang Pinkenburg und Heinz Georg Schneider gilt es den Mannschaftstitel M60/65 zu verteidigen. Vorn mitreden will auch Helmut Notdurft in der AK M45. Titelchancen in der Mannschaft haben auch Angela Radau, Marion Müller und Roswita Schlachte bei den Frauen.

Mara Zielonka stark über 800 Meter

114 kleine und große Läuferun Läuferinnen trotz großer Hitze am Start

(olz). Knapp an dem 16 alten Kreisrekord schrammte die 11-jährige Mara Zielonka von der LG Weserbergland bei den Kreismeisterschaften über die Langstrecken im Hamelner Weserberglandstadion vorbei.
Zielonka stark

Bei ihrem Sieg über die 800 Meter lief sie ihr Tempo vom Start weg und kam nach den zwei Stadionrunden in 2:42,3 Sekunden vor der ebenfalls schnellen Laura Rösner (2:50,3 Sekunden) und Lea Marie Breiler (2:55,3 Sekunden), alle LG, ins Ziel. Den Kreisrekord, den Irina Vogel 1991 in Bad Pyrmont aufstellte, verfehlte sie dabei um zwei Hundertstel Sekunden, war aber trotzdem schnellstes Mädchen dieser Meisterschaften. Eine Bestleistung erreichte die achtjährige Maxi Holzschuh, LG W, in guten 3:02,0 Sekunden. Das größte Feld mit 15 Läuferinnen führte Maike Siebert bei den jüngsten Mädchen bei ihrem Start-Zielsieg in 3:14,2 Minuten an. Bei den Jungen lief der Rodenberger Marcel Schulz (15 Jahre) in 3:09,6 Minuten die schnellste Zeit vor Andy Spieß (14) vom TV Jahn Welsede (3:10,3 Minuten). Ein starkes Rennen zum Kreismeister absolvierte auch Melvin Meyer von der LG bei Zehnjährigen in 3:31,7 Minuten, sowie der neunjährige Johannes Fuhrmeister (LG) in 3:54,5 Minuten. Schnellste Frau im 3000 Meter-Lauf, bei dem auch schon Wasserkühlung erforderlich war, wurde die LG-erin Petra Majewski, AK W45, in 13:04,4 Minuten vor der 17-jährigen Kathy Spieß  vom TV Jahn Welsede (13:05,8 Minuten) und Miriam Lucy Burke (Frauenklasse) von der LG, die in ihrem ersten Bahnlauf 13:18,2 Minuten zum Altersklassensieg lief. Ein starkes Feld sahen die Zuschauer auch im 5000 Meterlauf mit 15 Teilnehmern aus Hameln, Bad Pyrmont, Hess. Oldendorf und Bad Münder. Eine Zeit um 17:30 Minuten konnte der spätere Sieger Ian Anderson von der LG, wegen der um 19.00 Uhr immer noch großen Hitze, nicht realisieren. Einsam an der Spitze lief er die 12,5 Runden und kam nach 18:36,8 Minuten nicht unzufrieden ins Ziel vor Rainer Hoppe (LG, 19:00,8 Minuten) und Jörg Schwanebeck vom SC Bad Münder, 19:20,8 Minuten. Gut war aber auch die Zeit von 21:13,0 Minuten, mit welcher der älteste Teilnehmer, der 65-jährige Hermann Koch vom SC Bad Münder ins Ziel kam. Etwas kleiner war wegen der hohen Temperaturen auch der abschließende 10000- Meterlauf über 25 Stadionrunden, den Udo Müller vom ESV bei den Männern und Ulla Köppen vom VfL Hess. Oldendorf bei den Frauen dominierten. Nach Müllers 5000-Meter-Durchgangszeit von 19:26 Minuten war eigentlich keine Endzeit unter 40 Minuten zu erwarten. Aber mit der Unterstützung der Zuschauer und der Mannschaftskameraden sprintete er die letzte halbe Runde und kam in 39,53,7 Minuten ins Ziel. Ulla Köppen benötigte als Siegerin über diese Distanz gute 46:06,0 Minuten, bei der von 114 Teilnehmer besuchten und vom ESV Eintracht Hameln, mit Unterstützung des Kreisleichtathletik-Verbandes, ausgerichteten Abendveranstaltung.         

 

Scharf mit LG-Staffeln zufrieden

DM-Norm für B-Jugend

(olz). „Das war eine Punktlandung, die viel Nerven gekostet hat“, kommentierte LG Weserbergland Trainer Werner Scharf die 45,00 Sekunden seiner B-Jugendstaffel, die gleichzeitig die ersehnte DM-Norm bedeuteten bei den Landesmeisterschaften in Hameln.

Nach ihrem Vorlaufsieg bei dem Scharf gute und schlechte Wechsel sah, hatte das Quartett Patrick Scherfose, Lennart Henze, Steffen Rothmann und Malte Steinhoff, der ein absolut starkes Rennen lief, einschließlich Trainer mit dem Schicksal gehadert, da auf der Anzeigetafel vorläufige und inoffizielle 45,02 Sekunden gestanden hatten. Bereits vor zwei Wochen waren die 17-Jährigen in Bremen mit 45,04 Sekunden knapp an der Norm vorbeigeschrammt. Erleichterung und Jubel wich dem Entsetzen nach der offiziellen Auswertung. Der vierte Platz hinter dem A-Jugend-Teams vom TV Norden, der LG Hannover und der LG Göttingen, war für die reine B-Jugendmannschaft ein Erfolg, der den Weg nach Berlin ebnete. Bestzeit lief auch die A-Jugendstaffel mit Viktoria Kortegast, Amina Ferguen, Jessica Witzel und Jana Bartels in 49,05 Minuten. „Die können auch schneller, wenn alle Vier richtig fit sind“, freute sich Scharf trotzdem über die Landes-Vizemeisterschaft. Das Schüler-A Quartett der LG lief in der Besetzung Patrick Greve, Alexander Webner, Timon Nasse und Tim Rothmann gegen starke Konkurrenz in 49,58 Sekunden auf Platz acht ein. Riesenjubel gab es zum Abschluss der Hamelner Wettkämpfe, als der letzte von drei Staffelläufen bei den A-Schülerinnen ins Ziel kam, denn nun stand fest, dass das Team Monja Hahn, Deborah Brodersen, Marie Holzschuh und Lea Marie Lange in 49,83 Sekunden Landesmeister geworden war, vor den Burgdorfern, die mit 50,35 Sekunden die Hamelner nicht übertreffen konnten.Absolut zufrieden war am Ende auch der Kreisvorsitzende Manfred Schäfer, der mit seinen 80 Kampfrichtern und Helfern wieder einmal gezeigt hatte, dass in Hameln solche Veranstaltungen möglich sind. Viel Lob von allen Seiten entschädigten für die geleistete Arbeit .

Helmut Nothdurft Dritter bei Deutschen Seniorenmeisterschaften

(olz). Helmut Nothdurft war der einzige Teilnehmer der LG Weserbergland bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Kevelar. Nothdurft, Altersklasse M45, ging über 10.000 Meter mit den Läufern der AK M40 an den Start und wurde nach teilweise etwas hektischem Rennverlauf Dritter in sehr guten 35:18,41 Minuten