Der Kreis Leichtathletik Verband ehrte seine Besten

Erfolgreichster Verein war in diesem Jahr der ESV Eintracht Hameln mit 15 Geehrten.

Sportlerehrung

 (olz). „Wir blicken zurück auf eins der erfolgreichsten Jahre im Schüler- und Jugendbereich“. Mit diesem Worten und einer folgenden eindrucksvollen Bilanz mit Zahlen, Daten und Fakten, begrüßte der Vorsitzende der Kreis Leichtathletik Verbandes Manfred Schäfer die zu Ehrenden sowie Gäste im vollbesetzten Vereinsheim des TuSpo Bad Münder zur traditionellen Schüler- und Jugendehrung.

62 junge Leichtathleten aus dem Kreis Hameln Pyrmont wurden geehrt für besonders gute Leistungen in den Lauf-, Sprung- und Wurfdisziplinen. Sie kamen aus sieben Vereinen und erfreulich ist, dass die TSG Emmerthal mit einer neuen Schülergruppe erfolgreich bei Wettkämpfen dabei war. Hatte bei der „Vereinswertung“ im letzten Jahr der TSC Fischbeck die Nase vorn, war es in diesem Jahr wieder der ESV Eintracht Hameln, der mit 15 zu Ehrenden erfolgreichster Kreisverein wurde. Auf den weiteren Plätzen folgte der TSC Fischbeck mit dreizehn, die TuSpo Bad Münder mit zehn, der MTV Coppenbrügge und der VfL Hameln mit jeweils neun, der MTV Friesen Bakede mit vier und die TSG Emmerthal mit zwei zu ehrenden Teilnehmern.

Über Medaillen und Urkunden, die ihnen von Jugendwartin Irina Vogel überreicht wurden, freuten sich die beiden Jüngsten, die sechsjährige Annika Werner (TuSpo Bad Münder) und der gleichalterige Clemens Fuhrmeister vom MTV Coppenbrügge. Die Plätze eins, zwei und drei in ihren Klassen belegten die sportlichen Emmermachers, Michaela, Jessica und Tobias vom MTV Friesen Bakede. Für herausragende Einzelleistungen wurden auch die Athleten geehrt, die sich inzwischen für eine Disziplin spezialisiert haben. Der A-Jugendliche Etienne Diatta vom ESV glänzte in seinem ersten Wettkampfjahr mit guten Leistungen im Sprint und in der Staffel und freute sich über die Berufung in den Landeskader.

Ganz besonders stellte Schäfer die Leistungen der 15-jährigen VfL-Mehrkämpferin und Deutschen Vizemeisterin Deborah Brodersen heraus. Sie steht mit ihren Leistungen dreimal auf Platz eins in der Deutschen Bestenliste und behauptet sich elfmal auf dem Spitzenplatz in der Landesbestenliste. Zum dritten mal holte sich die elfjährige Mara Zielonka vom VfL Hameln den Pokal als relativ beste Sportlerin und bei den Jungs freute sich der 14-jährige Timon Nasse vom ESV über den zweiten Pott, gestiftet von den ESV-Trainern Janning und Scholz. Für das nächste Jahr haben die Leichtathleten wieder den Zuschlag für zwei hochwertige Veranstaltungen vom Landesverband erhalten und der Terminplan für 2009 kann auf der mit Hilfe der Dewezet erstellten Seite www.klvhameln-pyrmont.de eingesehen werden.

Kreismeisterschaften im Crosslauf

Crosslauf

(olz). Mit erfreulichen Steigerungen bei den Teilnehmerzahlen von 61 auf 85 Läuferinnen und Läufer gegenüber dem Vorjahr, gingen die Kreismeisterschaften der Leichtathleten im Crosslauf auf dem Hamelner Finkenborn über die Bühne.   

Besonders erfreulich waren für den Veranstalter, dem ESV Eintracht Hameln die größer werdenden Felder im  Erwachsenenbereich. Auf der 5600 Meter-Langstrecke zeigte Hauke Plutte vom VfL Hess. Oldendorf, dass nach abgeschlossenen Hausbau wieder mit zu rechnen ist. Am letzten Berganstieg zog er der Konkurrenz davon und siegte in guten 21:15 Minuten vor Udo Müller (21:25 Minuten) und Heiko Wolling (21:45 Minuten) beide von der LG Weserbergland. „Ich bin seit August wieder im Training und laufe am liebsten im Wald“, freute er sich besonders über seinen Sieg, da er die 10 Kilometer des Baxman-Laufs vom Tag vorher noch in den Beinen hatte. Schnellste bei den Frauen war Ulrike Haskamp von der LG, die in 25:33 Minuten zum Titel lief. Den zweiten Platz belegte Britta Anderson in 26:05 Minuten vor Sigrid Meyer (beide LG) in 29:10 Minuten. Anderson hatte zwei Stunden zuvor schon die Kurzstrecke über 2800 Meter in 12:26 Minuten gewonnen vor Katrin Unverzagt vom Turnverein Bodenwerder (13:34 Minuten) und Iris Opitz vom TuSpo Bad Münder (15:53 Minuten).

Schnellster Mann war hier Udo Müller (10:10 Minuten) vor Ian Anderson (10:35 Minuten) und Dieter Jermis (11:38 Minuten), alle drei von der LG Weserbergland. Den Männern die Hacken gezeigt hatte in diesem Lauf der 16-jährige Malte Siebert, der als Gesamtsieger nach 9:54 Minuten wieder am Finkenborn ankam.  Bekannte Gesichter sah man bei den acht- und neunjährigen Mädchen wo Michaela Emmermacher vom MTV Friesen Bakede vor Maike Siebert und Hanna Lambrecht von der LG siegte und Hannah Dräger (LG) als Vierte ihr Debüt gab.

Als absoluter Neuling in der LG zeigte der achtjährige Maxim Tokarenko sein Talent und kam zum Sieg und Meistertitel, vor Mika Rüscher und Robin Scheel (alle LG). Neu in der Szene auch der 10-jährige Toma Unverzagt vom TV Bodenwerder, der mit nur 3 Sekunden Rückstand als Zweiter hinter dem Sieger Melvin Meyer von der LG ins Ziel kam. Dritter wurde Yannik Strunk (LG). Die gleichaltrigen Mädchen sahen die sieggewohnte Mara Zielonka vor Laura Rösner und Jonica Dithmer auf dem Siegertreppchen. Konkurenzlos siegten Lena Köhler (Schülerinnen B), bei den A-Schülerinnen Kerstin Gernikeitis (LG), sowie Andy Spieß vom TV Jahn Welsede bei den 14-jährigen Jungen. Bei den 13-jährigen Jungs war Jonas Schulze siegreich vor Marian Meyer (beide LG).  Mit vier Altersklassen-Läufern war der LT SC Bad Münder beim „Streckentest“ zum ersten mal in Hameln gleich recht erfolgreich vertreten. Zu Titelehren kamen Hermann Koch, M65, und Uwe Cipra bei den 45-Jährigen. Matthias Stehn wurde hinter Cipra Vizemeister ebenso wie Jürgen Keller bei den 50-jährigen. „Die ausgewogene Streckenführung hat uns gut gefallen und wir kommen im nächsten Jahr mit einer größeren Gruppe nach Hameln“, sagte Jürgen Keller.

Ergebnisse gibts hier !

Sportlerwahl 2008

Für die Wahl zum Sportlerin des Jahres sind Cathleen Tschirch,
bei den Juniorensportlern Deborah Brodersen und Patrick Scherfose,
bei den Mannschaften die 4x100 Meterstaffel und
bei den Trainern Werner Scharf nominiert worden.

 Ab Mittwoch kann abgestimmt werden, also die Dewezet besorgen!!!!

Sportgala 2008

Cathleen Tschirch wechselt zum TSV Bayer 04 Leverkusen

Einwöchiges Trainingslager in Portugal

(olz).  Nun ist er perfekt, der Wechsel der deutschen Top-Sprinterin Cathleen Tschirch von der LG Weserbergland nach Leverkusen. Dem Freigabe-Antrag des TSV Bayer 04 Leverkusen hat der Stammverein TSC Fischbeck stattgegeben, sodass Tschirch ab dem 1.1.2009 für den neuen Verein startberechtigt ist. Gewöhnen muss sich auch an einen neuen DLV Disziplintrainer, denn nicht mehr Thomas Kremer ist für die Sprintfrauen zuständig, sondern der neue Cheftrainer Track Rüdiger Harksen übernimmt die deutschen Sprintfrauen in den Disziplinen 100m, 200m und 4x100m. Dazu ist sie noch bis zum 1.November mit dem Nationalteam in Monte Gordo (Portugal) zu einem einwöchigen Trainingslager. Dafür hatte sie von ihrem neuen Arbeitgeber der Bundeswehr, noch bis Ende November absolviert sie die Grundausbildung in Dillingen/Donau, freibekommen.

„Der Nationalmannschaftslehrgang in Monte Gordo wird wieder die Möglichkeit schaffen, dass die Verantwortlichen für die Leistungsförderung im DLV mit knapp 40 Athleten des TOP TEAM BERLIN 2009 und ihren Heimtrainern sowie den zuständigen Disziplintrainern im unmittelbaren persönlichen Kontakt miteinander die Vorbereitung auf die WM 2009 individuell abstimmen können“, sagte DLV-Sportdirektor Jürgen Mallow am Montag in Darmstadt. Die Weltmeisterschaften finden im kommenden Jahr vom 15. bis 23. August in Berlin statt.

Brodersen in den Kreis der deutschen Siebenkampf-Elite berufen

(olz). Normalerweise springt Deborah Brodersen, die Deutsche Vizemeisterin der LG Weserbergland im Siebenkampf 1,80 Meter hoch und beherrscht auch noch die weiteren sechs Disziplinen im Siebenkampf der Leichtathleten perfekt. Mindestens genauso hoch sprang die 15-jährige C-Kaderathletin vor Freude, als sie nun die Einladung der Bundestrainerin Eva Rapp zum DLV-Kaderlehrgang der besten deutschen Siebenkämpferinnen in Heidelberg in den Händen hielt.

Vier Tage wird sie mit Lilli Schwarzkopf, Jennifer Oeser, Sonja Kesselschläger, Julia Mächtig, Maren Schwerdtner und ihrer NLV-Trainerin im Olympiastützpunkt Rhein Neckar verbringen. Schwerpunkt ist neben Speerwurf, Stabilisation und Spielen die sportmedizinische Untersuchungen mit Leistungs- und Kraftdiagnostik. „Deborah hat von allen deutschen Nachwuchs-Mehrkämpferinnen im Schülerbereich die besten Zukunftsprognosen“, sieht sich auch ihr Heimtrainer Toni Ruscheinsky (VfL Hameln) in seiner Arbeit bestätigt. Großes Lob hatte es für Brodersen, die seit dem Beginn des neuen Schuljahres im Sportinternat in Hannover lebt, von der Bundestrainerin bei den Deutschen Meisterschaften in Rhede gegeben. Dort war sie ja gleich im ersten Wettkampf über die 100 Meter Hürden gestürzt und hatte sich in einer sagenhaften Aufholjagd vom letzten auf den zweiten Platz vorgearbeitet. Besonders beeindruckte Brodersens durch ihren Kampfgeist, als sie noch gezeichnet durch ihrem Sturz beim anschließenden Hochsprung mit 1,80 Meter Jahresbestleistung sprang.