Deborah Brodersen und Marie Holzschuh überlegen Landesmeisterin im Siebenkampf

Neuer Landesrekord für die Mannschaft-        Timon Nasse überlegener Sieger im Blockmehrkampf

  (olz). Deborah Brodersen, Marie Holzschuh und Timon Nasse sorgten mit ihren überlegenen Siegen bei den Landesmeisterschaften im Siebenkampf und Blockwettkampf in Nienhagen für die Dominanz der LG-Athleten in Niedersachsen. Brodersen legte den Grundstein für ihren Sieg und der Verbesserung ihres eigenen Landesrekordes auf 3945 Punkte mit einem guten ersten Wettkampftag. Über die 80 Meter Hürden lief sie 12,02 Sekunden, sprang gute 1,72 Meter hoch, stieß die Kugel auf 11,82 Meter und lief die 100 Meter in 13,05 Sekunden. „Der zweite Wettkampftag war dann nicht so prall“, bilanzierte Trainer Toni Ruscheinsky, der mit dem 800 Meterlauf in 2:26,91 Minuten, dem Speerwurf mit 34,42 Meter noch zufrieden war, aber im Weitsprung mehr als 5,03 Meter erwartet hatte. Das trübte allerdings nicht die Freude der Hamelner, den die ebenfalls 15-jährige Monja Hahn wurde mit guten Leistungen und 3499 Punkte Dritte und bestätigte mit dieser Leistung ihre Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften. Ebenfalls mit einem tollen Wettkampf wurde die 14-jährige Marie Holzschuh Landesmeisterin. Bis zur sechsten Disziplin, dem Speerwurf, lag sie auf Rang zwei hinter Lena Schielke vom TuS Lachendorf. Durch einen starken Auftritt im abschließenden 800 Meterlauf in 2:27,63 Minuten siegte sie mit 3416 Punkten überlegen.  Für Brodersen, Hahn und Holzschuh bedeuteten die erreichten von 10810 Punkte einen neuen Landesrekord, den sie um 380 Punkte verbesserten. Julia Nowikow erreichte mit überraschend guten Leistungen den 12. Platz bei den 15-Jährigen. „Mit dem Mannschaftsergebnis sehe ich für die Drei berechtigte Hoffnungen auf einen Treppchenplatz beiden Deutschen Meisterschaften“, freute sich Ruscheinsky über das erfolgreiche Wochenende. Starke Leistungen attestierte Trainer Ulrich Janning seinen 14- und 15-jährigen Jungs, dem Landesmeister Timon Nasse und dem Vizemeister Tim Rothmann, im fünf Disziplinen umfassenden Blockwettkampf. Mit fünf Bestleistungen und Siegen in allen Disziplinen, 12,96 Sekunden im 100 Meter-Sprint, 12,87 Sekunden über die 80 Meter-Hürden, 5,35 Meter im Weitsprung, starken 59 Metern im Ballwurf und 6:46,25 Minuten über 2000 Meter siegte er überlegen mit 2524 Punkten vor der Konkurrenz aus Bremen und Celle. Ebenfalls mit Bestleistungen im Hürdenlauf (12,92 Sekunden), Kugelstoßen (12,21 Meter) und Diskuswurf  (33,38 Meter) zeigte Tim Rothmann Topleistungen, verfehlte aber mit 14 Punkten Rückstand auf Lennart Carstens vom TSV Kirchlinteln den Titel ganz knapp. Pech hatte Alexander Webner, der sich auf Platz Zwei liegend, beim Weitsprung verletzte und aufgeben musste.

LG-Frauen mit Landesbestzeit zum DM-Titel

Cathleen Tschirch löst Olympia-Ticket
Cathleen Tschirch löst Olympia-Ticket

(olz). Um 19.38 Uhr war am Samstag Abend in Nürnberg bei den Deutschen Meisterschaften der Leichtathleten die Sensation perfekt. Die 4x100 Meterstaffel der LG Weserbergland-Frauen hatte die „Operation Titelverteidigung“ erfolgreich mit dem deutschen Meistertitel abgeschlossen.

Eine Stunde zuvor hatte Cathleen Tschirch im Finale über 100 Meter mit dem zweiten Platz in 11,45 Sekunden (Saisonbestleistung) das Ticket für die Olympischen Spiele in Peking gelöst. Nina Giebel, Cathleen Tschirch, Jala Gangnus und Nicole Marahrens hatten in einem starken Rennen in 44,28 Sekunden den TV Wattenscheidt (44,63 Sekunden) und den LAC Quelle Fürth/München auf die Plätze verwiesen. Dabei lief das Gold-Quartett noch nebenbei einen neuen Landesrekord heraus. Viele Fragezeichen hatte es im Vorfeld der Meisterschaften um das LG-Team gegeben, denn nicht nur Nina Giebel und Jala Gangnus kamen in der Olympia-Saison schwer in Tritt, Cathleen Tschirch musste vor den Meisterschaften wegen einer Fußverletzung pausieren und Nicole Marahrens zog sich in ihrem Vorlauf über 400 Meter eine Verletzung zu, die bis kurz vor dem Staffelrennen, ihren Start und damit die Titelverteidigung in Zweifel zogen. Nach Startläuferin Nina Giebel, hatte Trainerfuchs Werner Scharf diesmal Cathleen Tschirch auf der Gegengeraden aufgeboten, um die Belastung gering zu halten. Tschirch lief ein fantastisches Rennen gegen Verena Sailer von LAC Quelle Fürth und Katja Börner vom Team aus Magdeburg und Halle, übergab den Stab sicher an Jala Gangnus, die auch keinen Meter preisgab und Nicole Marahrens nach einem perfekten Wechsel mit einem kleinen Vorsprung auf die Zielgerade schickte. Der Vorsprung verlieh Marahrens Flügel und die Kräfte, die man braucht, um den Staffelstab sicher ins Ziel zu bringen und das trotz Problemen in der Wade. “Bei Staffelrennen wachsen wir immer über uns hinaus“, kommentierte Marahrens glücklich im Ziel.  Über 100 Meter hatte Tschirch nach einem sicheren Sieg im 100 Meter-Vorlauf in 11,47 Sekunden das Finale erreicht. Nach einem mäßigen Start im Finale zündete sie dann ihren Turbo und kam in einem packenden Finish auf Platz Zwei in 11,45 Sekunden hinter ihrer Freundin und Nationalmannschafts-Kollegin Verena Sailer (LAC Quelle Fürth/München), die mit 11,28 Sekunden deutsche Jahresbestzeit lief, ins Ziel. Platz Drei ging in 11,48 Sekunden an Anne Möllinger von der MTG Mannheim. „Nach den Problemen im Vorfeld bin ich mit der Platzierung und der Zeit sehr zufrieden und freue mich jetzt auf Peking“, sagte Tschirch nach dem Rennen, denn der Bundestrainer Krämer hatte LG-Trainer Scharf signalisiert: „Tschirch ist dabei“. Glücklich war auch der Trainer, der im Vorfeld wieder den Ball schön flach gehalten hatte: „Priorität hatte für uns das Erreichen der Olympia-Qualifikation durch Cathleen Tschirch, dass die Staffel diese tolle Zeit läuft und nun zum dritten mal Deutscher Meister wird, habe ich im Stillen gehofft. Alle Vier sind über sich hinausgewachsen“. Auf den Start über 200 Meter verzichtete Tschirch am zweiten Tag um den Fuß zu schonen und kein Risiko einzugehen, da sie auch als Titelverteidigerin keine Chance hatte die Norm von 22,70 Sekunden zu erreichen. Nina Giebel schied in ihrem Vorlauf über 100 Meter in 12,25 Sekunden aus, ebenso  wie Johannes Grossner, der sich bei den Männern in seinem Vorlauf auf 10,76 Sekunden verbesserte.  Die 4x400 Meter-Staffel der A-Jugend, die in der Besetzung Gunnar Barke, Felix Hohlweck, Tobias Götze und Etienne Diatta antrat, wurde in ihrem Vorlauf in neuer Bestzeit von 3:22,64 Minuten Fünfte und belegte in der Endabrechnung einen guten zwölften Platz Rang unter 49 angetretenen Staffeln.

Tschirch will sich für Peking qualifizieren

(olz). 1328 Leichtathleten starten am Wochenende bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Nürnberg. Bei den Wettkämpfen geht es um 44 nationale Titel (in je 20 Wettbewerben der Frauen und der Männer sowie vier Jugendstaffeln) und für die Besten um die Qualifikation zur Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen, die fünf Wochen später in der chinesischen Hauptstadt Peking beginnen.

siehe auch www.leichtathletik.de  unter News: Zai Lu Shang Beijing - Cathleen Tschirch

Mit dabei auch die Top-Sprinterinnen Cathleen Tschirch, Jala Gangnus, Nina Giebel und Nicole Marahrens von der LG Weserbergland, die in der 4x100 Meterstaffel der Frauen ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen wollen, aber auf starke Konkurrenz aus Leverkusen, Wattenscheidt und Mainz treffen. Trainer Scharf glaubt, obwohl nicht alle richtig fit sind, an einen Treppchenplatz. In den Einzeldisziplinen wird Tschirch auf Grund einer Fußverletzung, wegen der sie sich in den letzten vierzehn Tagen aus dem Wettkampfgeschehen zurückhielt, warscheinlich nur über 100 Meter an den Start gehen. Die Vize-Meisterin aus dem Vorjahr will sich mit einer Platzierung unter den ersten Drei, den Platz in der deutschen 4x100 Meterstaffel für Peking sichern. Auf den Start über 200 Meter wird sie wohl auf Empfehlung des Bundestrainers Thomas Kremer verzichten, da sie Kurvenläufe vermeiden soll. Die Entscheidung fällt allerdings erst nach den Rennen über 100 Meter und in der Staffel. Vorsichtshalber hat Trainer Scharf auch die Staffel so umgestellt, dass Tschirch, eigentlich die beste deutsche Kurvenläuferin, nun die Gegengerade läuft. Über 100 Meter ist auch Nina Giebel am Start. Über 200 Meter ist sie ebenfalls zusammen mit Jala Gangnus und Nicole Marahrens qualifiziert. Marahrens, die die Qualifikation über 400 Meter in der Tasche hat, hofft auf eine Endlaufteilnahme über die Stadionrunde. Mit dabei ist auch die 4x400 Meter-Staffel der männlichen A-Jugend mit Gunnar Barke, Felix Hohlweck, Tobias Götze und Etienne Diatta, die ihre Zeit von den Landesmeisterschaften verbessern soll. Eine Zeit um 10,70 Sekunden im 100 Meter-Sprint erwartet Scharf von Johannes Grossner, dem einzigen LG-Starter bei den Männern.

Elf Nachwuchsathleten gehen bei Landesmeisterschaften an den Start

 (olz). Fast genauso groß ist das Team der Mehrkämpfer, dass zu den Landesmeisterschaften im Blockmehrkampf und Siebenkampf der Schülerinnen und Schüler A nach Nienhagen bei Celle fährt. An der zweitägigen Veranstaltung nehmen fünf Jungs um Bezirksmeister Timon Nasse am Blockwettkampf und sechs Mädchen um die Favoritin Deborah Brodersen am Siebenkampf teil.

Vorbericht BM Straßenlauf

Komplettes ESV-Team fährt zu Bezirksmeisterschaften im 10 Km-Straßenlauf

(olz). Mit einem großen Aufgebot von dreizehn Läuferinnen und Läufern fahren die Senioren der LG Weserbergland, der Altersklassen 30 bis 70 und älter, zu den Bezirksmeisterschaften im 10 Kilometer-Straßenlauf nach Hannover. Die Meisterschaft wird im Rahmen des Eilenriede-Laufes ausgetragen und der Startschuss fällt am Freitag Abend um 19.30 Uhr. Manfred Bublitz geht als Titelverteidiger an den Start und zusammen mit Wolfgang Pinkenburg und Heinz Georg Schneider gilt es den Mannschaftstitel M60/65 zu verteidigen. Vorn mitreden will auch Helmut Notdurft in der AK M45. Titelchancen in der Mannschaft haben auch Angela Radau, Marion Müller und Roswita Schlachte bei den Frauen.

Mara Zielonka stark über 800 Meter

114 kleine und große Läuferun Läuferinnen trotz großer Hitze am Start

(olz). Knapp an dem 16 alten Kreisrekord schrammte die 11-jährige Mara Zielonka von der LG Weserbergland bei den Kreismeisterschaften über die Langstrecken im Hamelner Weserberglandstadion vorbei.
Zielonka stark

Bei ihrem Sieg über die 800 Meter lief sie ihr Tempo vom Start weg und kam nach den zwei Stadionrunden in 2:42,3 Sekunden vor der ebenfalls schnellen Laura Rösner (2:50,3 Sekunden) und Lea Marie Breiler (2:55,3 Sekunden), alle LG, ins Ziel. Den Kreisrekord, den Irina Vogel 1991 in Bad Pyrmont aufstellte, verfehlte sie dabei um zwei Hundertstel Sekunden, war aber trotzdem schnellstes Mädchen dieser Meisterschaften. Eine Bestleistung erreichte die achtjährige Maxi Holzschuh, LG W, in guten 3:02,0 Sekunden. Das größte Feld mit 15 Läuferinnen führte Maike Siebert bei den jüngsten Mädchen bei ihrem Start-Zielsieg in 3:14,2 Minuten an. Bei den Jungen lief der Rodenberger Marcel Schulz (15 Jahre) in 3:09,6 Minuten die schnellste Zeit vor Andy Spieß (14) vom TV Jahn Welsede (3:10,3 Minuten). Ein starkes Rennen zum Kreismeister absolvierte auch Melvin Meyer von der LG bei Zehnjährigen in 3:31,7 Minuten, sowie der neunjährige Johannes Fuhrmeister (LG) in 3:54,5 Minuten. Schnellste Frau im 3000 Meter-Lauf, bei dem auch schon Wasserkühlung erforderlich war, wurde die LG-erin Petra Majewski, AK W45, in 13:04,4 Minuten vor der 17-jährigen Kathy Spieß  vom TV Jahn Welsede (13:05,8 Minuten) und Miriam Lucy Burke (Frauenklasse) von der LG, die in ihrem ersten Bahnlauf 13:18,2 Minuten zum Altersklassensieg lief. Ein starkes Feld sahen die Zuschauer auch im 5000 Meterlauf mit 15 Teilnehmern aus Hameln, Bad Pyrmont, Hess. Oldendorf und Bad Münder. Eine Zeit um 17:30 Minuten konnte der spätere Sieger Ian Anderson von der LG, wegen der um 19.00 Uhr immer noch großen Hitze, nicht realisieren. Einsam an der Spitze lief er die 12,5 Runden und kam nach 18:36,8 Minuten nicht unzufrieden ins Ziel vor Rainer Hoppe (LG, 19:00,8 Minuten) und Jörg Schwanebeck vom SC Bad Münder, 19:20,8 Minuten. Gut war aber auch die Zeit von 21:13,0 Minuten, mit welcher der älteste Teilnehmer, der 65-jährige Hermann Koch vom SC Bad Münder ins Ziel kam. Etwas kleiner war wegen der hohen Temperaturen auch der abschließende 10000- Meterlauf über 25 Stadionrunden, den Udo Müller vom ESV bei den Männern und Ulla Köppen vom VfL Hess. Oldendorf bei den Frauen dominierten. Nach Müllers 5000-Meter-Durchgangszeit von 19:26 Minuten war eigentlich keine Endzeit unter 40 Minuten zu erwarten. Aber mit der Unterstützung der Zuschauer und der Mannschaftskameraden sprintete er die letzte halbe Runde und kam in 39,53,7 Minuten ins Ziel. Ulla Köppen benötigte als Siegerin über diese Distanz gute 46:06,0 Minuten, bei der von 114 Teilnehmer besuchten und vom ESV Eintracht Hameln, mit Unterstützung des Kreisleichtathletik-Verbandes, ausgerichteten Abendveranstaltung.