Verletzung stoppt Granzow

Nach Fünfkampf-Silber bei Nord-DM Wettkampf abgebrochen

Hamburg. In Hamburg wollte Lennart Granzow (LG Weserbergland) bei der norddeutschen Mehrkampf-Meisterschaft im Zehnkampf der U18-Jugendlichen eigentlich die 6100-Punkte-Marke knacken und die Fahrkarte zur deutschen Meisterschaft lösen.

Doch mehr als die 3247 Punkte im Fünfkampf des ersten Tages machte Granzow nicht. Nach dem Gewinn der Silbermedaille im Fünfkampf trat Granzow zu den weiteren Disziplinen des Zehnkampfes am Folgetag nicht mehr an. Dass er zu Halbzeit bereits 110 Punkte zu seinem bisher besten Auftritt in Bernhausen zurücklag, war nicht der Grund. „Mit einem guten zweiten Tag hätte er die fehlenden Punkte wieder aufholen und die DM-Qualifikation von 6100 Zählern durchaus schaffen können“, meinte Coach Uwe Beerberg. Nach 11,62 Sekunden über 100 Meter brachte schon der Hochsprung mit lediglich 1,72 Metern die Ernüchterung. 12,36 Meter mit der Kugel waren im Rahmen und der weite Satz im Weitsprung auf 6,47 Meter sorgte wieder für Hoffnung. Aber nur kurz.

„Lennart hat sich bei der Landung das Steißbein geprellt. Das ist schmerzhaft“, so der Trainer. Die 400-Meter-Runde ging noch – sogar erstaunlich gut. Mit 53,99 Sekunden verdrängte Granzow noch den zuvor besser gestellten Lars-Ole Gloe (Wellingdorfer TV) vom zweiten Platz des Fünfkampfes.

Aber am zweiten Tag behinderte die Prellung doch. „Er hat es versucht, aber er hatte schon beim Warmmachen Schmerzen. Als es zudem noch anfing zu regnen, haben wir beschlossen, den zweiten Tag zu streichen“, so Beerberg. mha

Quelle : Dewezet

Zielonka wartet auf ihre Chance

Leichtathleten der LG Weserbergland in Zittau, Hamburg und Celle am Start

Hameln. Auf drei Hochzeiten tanzen die Leichtathleten der LG Weserbergland an diesem Wochenende. Nils Benze führt es nach Zittau. Rund einen Monat vor der Senioren-WM in Lyon muss der M40-Langsprinter bei der Senioren-DM in Zittau Farbe bekennen. „Ich habe bewusst die Saison später angefangen, aber jetzt muss ich schon was zeigen“, sagt Benze.

Da im 400-Meter-Feld alles was Rang und Namen hat auch vertreten ist, muss Benze am Sonnabend mindestens eine 54er Zeit vorlegen, um den ärgsten Rivalen Daniele Biffi aus Berlin und den Münchener André Naumann Paroli bieten zu können. Sonntag ist der 200-Meter-Sprint die Zugabe. „Mit 19 Teilnehmern in meiner Klasse ist es auch da voll wie schon lange nicht mehr“, sagt Benze.

In der M60-Klasse geht Karl-Heinz Deiss (LGW) mit dem Hammer sowie Kugel und Diskus auf Weitenjagd. Titel sind nicht, Medaillen schon in Reichweite. Auch Herbert Werner (M65/LGW) darf über 5000 Meter und 1500 Meter mit Platz drei liebäugeln.

In Hamburg hat Lennart Granzow (LGW) bei der norddeutschen Mehrkampf-Meisterschaft ein großes Ziel. 6100 Punkte will der U18-Jugendliche im Zehnkampf schaffen. Denn das wäre die Fahrkarte zur deutschen Meisterschaft. Nach seinen 6043 Zählern von Bernhausen fehlt nicht mehr viel. „Gerade der Hochsprung-Sieg vergangene Woche bei der Landesmeisterschaft hat Lennart Selbstvertrauen gebracht“, sagt Granzwos Trainer Uwe Beerberg.

In Celle steht ab Sonnabend der Kampf um die Landestitel der U20- und U16-Jugend an. Merle Homeier hat den Weitsprung-Sieg in der U20-Klasse im Visier, mit Mara Zielonka aber eine Gegnerin aus dem eigenen Verein, die auf ihre Chance wartet. Zielonka hat auch auf der 100-Meter-Hürden-Strecke noch Medaillenambitionen.

Für Luna Bulmahn ist als 16-Jährige im U20-Feld das Finale über 200 Meter das Ziel. Und bei den W14-Jugendlichen kann Laura Sophie Kruse (LGW) nach dem weniger guten Abschneiden bei der Blockwettkampf-Meisterschaft nun im Weitsprung und 80-Meter-Hürden-Sprint zeigen, dass sie es doch kann. Im Hürdenfinale soll Kruse, wenn es nach Anton Ruscheinsky geht, auch dessen Athletin Ariane Rehse vom VfL Hameln eine Gegnerin sein. „Sie kann das Finale erreichen, vielleicht Pia Doering auch“, meint der Trainer. Laurena Matuschke soll das gleiche bei den W15-Mädchen schaffen.

Verstärkt durch Maike Siebert gehen die VfL-Mädchen auch in der 4x100-Meter-Staffel auf Sekundenjagd. Doering (Hochsprung, Weitsprung), Rehse (100 m, Weitsprung, Speerwurf) und Matuschke (100 m) haben noch weitere Einzeleinsätze.

Autor: Matthias Henning

Quelle : Dewezet

Winterholler zieht Rößler zum Sieg

LGW-Langstreckler dominieren bei der Kreismeisterschaft

Hameln. Auf seinen Titel bei der Kreismeisterschaft hat Langstreckler Andreas Winterholler (LG Weserbergland) verzichtet. Stattdessen machte er im gemeinsamen 5000-Meter-Rennen Tempo und zog so seine Lebenspartnerin Finja Rößler zum Sieg. Die holte sich den Kreistitel mit 19:52,56 Minuten und ist nun bei den Frauen Nummer 13 in Niedersachsen.

Winterholler (19:52,83) musste dagegen sogar Überrundungen von den Männer-Rivalen hinnehmen. Lauritz Grote (LGW) gewann in 17:47,08 Minuten vor M-45-Senior Kai Mußmann (LGW/18:29,29) und Andreas Spieß (TV Jahn Welsede/18:29,13).

Nicht ganz hat es für den aus Neubrandenburg angereisten Kilian Jurrat auf der extra für ihn ins Programm genommenen 2000-Meter-Hindernis-Strecke gereicht. Mit 6:17,73 Minuten verpasste die angestrebte DM-Norm um zweieinhalb Sekunden. M-15-Schüler Jakob Waldeck (LGW) lief in 2:13,26 Minute zwar persönliche 800-Meter-Bestzeit, doch um die Zusatz-Qualifikation zur Block-DM zu schaffen, fehlten ihm fünf Sekunden.

Weitere Sieger: 800 m, M13: Joos Waldeck (LGW) 3:34,04; M11: Maximilian Schneider 2:55,19; M10: Jan Behrens (beide VfL) 2:58,72; M9: Fabian Kiwitt 3:07,53; M8: Florian Hachmeister 3:00,64; W13: Tami Vollerthun (alle LGW) 2:46,45; W12: Jette Martens 2:48,05; W11: Nele Fasold (beide VfL) 2:55,91; W10: Lara Lemke 3:03,19; W9: Lotta-Henrike Werner 3:10,53; W8: Lotta Lemke (alle LGW) 3:21,08;

3000 m, U18: Toma Unverzagt 10:39,37; W40: Christine Lippelt 13:10,74; W60: Marion Müller (LGW) 15:56,16. mha

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Waldeck wächst über sich hinaus

Nachwuchsleichtathlet holt bei Landesmeisterschaft 2386 Punkte

Papenburg. Über sich hinausgewachsen ist Jakob Waldeck bei der Landesmeisterschaft im Blockwettkampf in Papenburg. Der M 15-Schüler der LG Weserbergland sammelte im Block Lauf als Dritter 2386 Punkte – und übertraf damit die DM-Qualifikationsleistung von 2325 Zählern. „Allerdings muss er noch auf einer Laufstrecke eine zweite Qualifikationsleistung erbringen. Das wird noch schwer“, so Trainer Uwe Beerberg. Doch mit fünf persönlichen Bestleistungen über 100 Meter (12,84), 80 Meter Hürden (13,48), im Weitsprung (5,03) und Ballwurf (52,00) sowie über 2000 Meter (7:11,27) unterstrich Waldeck seine gute Entwicklung. Weniger zufrieden war Laura Sophie Kruse (LGW) mit ihrem W 14-Block Sprint/Sprung sowie Platz fünf mit 2449 Punkten. Nach der persönlichen 80-Meter-Hürdenbestzeit (12,64) hatte Trainer Mark Düwel nach dem verpatzten Weitsprung (4,48) alle Mühe, die Athletin wieder aufzurichten. Nach solidem 100-Meter-Sprint (13,48) blieb auch der Hochsprung (1,40) hinter den Erwartungen. Die persönliche Speerwurf-Bestweite (23,96) änderte nichts daran, dass die DM-Qualifikation in weiter Ferne war. Nick Rothman (M 14/LGW) wurde im Block Sprint/Sprung mit 1972 Punkten Achter. mha

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Homeiers Goldsprung

LGW: Medaillensegen in Verden

Verden. Die Trümpfe der LG Weserbergland stachen auch in Verden – besonders bei der Jugend. Bei der Landesmeisterschaft der Männer, Frauen und U18-Jugend holten die beiden Nachwuchsasse drei der vier Titel. Seine Generalprobe für die Zehnkampf-Nord-DM am kommenden Wochenende garnierte sich Lennart Granzow (LGW) mit einem Titel. Im Hochsprung platzte der Knoten, Granzow steigerte seine persönliche Bestmarke um sechs Zentimeter und holte sich mit 1,91 Metern den Sieg. Nachdem er bei allen Höhen davor zwei oder gar drei Versuche brauchte, flog er über die Siegeshöhe gleich im ersten Anlauf. „Bei 39 Grad auf der Anlage war das herausragend. Nur die insgesamt 18 Sprünge auf dem Weg dahin waren mir etwas zu viel“, sagte Trainer Uwe Beerberg. 12,31 Meter hatten zuvor im Kugelstoß Rang neun für Granzow gebracht.

Fast ein Zielspringen veranstaltete Merle Homeier im Weitsprung der Jugend. Dreimal landete sie bei 5,84 Metern, einmal bei der Siegesweite von 5,87 Metern. Zum Titel vor der Bremerin Finja Damaschke (5,61) hätten alle Versuche gereicht. Auch im 100-Meter-Finale war Homeier dabei und sprintete in 12,65 Sekunden auf Platz acht. Das reichte ihr noch nicht. Am zweiten Tag ließ Homeier nur im 100-Meter-Hürden-Vorlauf zwei Rivalinnen im Glauben, besser zu sein. Im Finale legte sie in 14,42 Sekunden die schnellste Zeit hin und holte ihren zweiten Titel. Luna Bulmahn (LGW/26,33) düste im 200-Meter-Finale auf Rang fünf. Kein Vorbeikommen gab es beim Frauen-Sprint an der Bremerin Sandra Dinkeldein. Nach 11,97 Sekunden im 100-Meter-Finale musste sich Jana Loock (LGW) mit dem Platz hinter der Bremerin (11,73) begnügen.
20150705 001Die gleiche Reihenfolge gab es am zweiten Tag im 200-Meter-Finale. Loock (24,65) kam hinter Dinkeldein (24,38) als Vizemeisterin ins Ziel. Auch Isabell Hartmann hatte zweimal den Sprung ins Finale geschafft und wurde in 12,71 sowie 26,33 Sekunden zweimal Sechste. Für die Staffel reichte das nicht. Weil nach Isabell Garling auch noch Nina Giebel ausgefallen war, platzte die 4x100-Meter-Staffel und damit die Hoffnung auf dem Platz hinter Werder Bremen. Bei den Männern sprintete Richard von Behr (LGW) in 11,05 Sekunden im 100-Meter-Finale auf Rang vier. Zu Bronze fehlte nur eine Hundertstelsekunde. Doch die verspielte Medaille holte von Behr sich über 200 Meter – diesmal sogar die goldene. Nach den Vorläufen noch Nummer drei steigerte sich der Hamelner im Finale um fast eine halbe Sekunde und düste in 22,06 Sekunden zu Sieg und Titel.

Weitere Ergebnisse, Männer, Kugelstoß: 4. Steffen Rothmann 12,50; Diskuswurf: 5. Rothmann 37,35; Frauen, 100 m, Vorlauf: Doreen Dehne 12,92; 200 m, Vorlauf Dehne 27,46; U18, weiblich, 100 m, Vorlauf: Julia Stöber (alle LGW) 13,67 mha

Quelle : Dewezet

Scharf drückt in Tasmanien die Daumen

Trainer fehlt bei den Landesmeisterschaften / Jana Loock in Verden Medaillenkandidatin

Verden. Die Sprinterinnen der LG Weserbergland müssen am Wochenende in Verden ihre Eigenständigkeit unter Beweis stellen. Denn bei der Landesmeisterschaft der Männer, Frauen und U18-Jugend müssen sie auf Trainer Werner Scharf verzichten. Der begleitet Tochter Inga zu einem Konzertauftritt nach Tasmanien. „Ich habe kurz überlegt, ob ich sie allein lassen kann. Aber wann hat man schon mal die Chance, nach Australien zu kommen“, meint der Coach.

Sein Vorzeigeschützling Jana Loock soll aber auch seinen Beistand im Sprint überzeugen. „Medaillenplätze über 100 und 200 Meter sind das Ziel“, sagt Scharf. Die Bremerinnen Sandra Dinkeldein und Svea Kittner über 100 Meter und auf der längeren Strecke auch Lorena Bähner aus Hannover sind die Hauptkonkurrentinnen.

Den Bremerinnen sowohl vom SV Werder als auch vom Bremer LT den Vortritt lassen müssen die LGW-Damen wohl in der Staffel. Isabell Garling fehlt wegen eines Junggesellinnenabschieds, Sophie Zielonka wegen ihres Bundeswehrantritts. Mit Loock, Nina Giebel, Isabell Hartmann und Doreen Dehne, alle auch über 100 und 200 Meter im Einzelrennen unterwegs, kämpft das LGW-Quartett aber immerhin noch um Bronze. Richard von Behr (100 m, 200 m) und Steffen Rothmann (Stabhochsprung, Kugelstoß, Diskuswurf) sind die einzigen Hamelner bei den Männern. Nur als Test ist die Meisterschaft für Lennart Granzow bei der U18-Jugend gedacht. „Im Kugelstoßen und Hochsprung soll er eine Woche vor seinem Zehnkampf bei der norddeutschen Meisterschaft noch Sicherheit gewinnen“, sagt Trainer Uwe Beerberg. Für Luna Bulmahn und Merle Homeier geht es da aber schon um mehr. Bulmahn hat nach dem Aufgalopp über 100 m auf der 200-m-Strecke den Endlauf im Visier, Homeier über 100 m Hürden erst recht im Weitsprung Medaillenplätze. Auch über 100 m ist für Homeier die Endlaufteilnahme möglich. Julia Stöber (100 m, 200 m) komplettiert das U18-Quartett der LG Weserbergland. mha

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