Priebe: WM-Bronze mit Marathon-Team




Bericht von Mathias Abromeit

..auch Herbert Werner ist zufrieden!!

Lyon. „Die WM ist für mich perfekt gelaufen“, jubelte Philip Priebe (Foto: pr) . Der M35-Senior der LG Weserbergland kam mit Rang 13 im Halbmarathon seiner Altersklasse nach Hause. „Ich hatte eine Zeit unter 1:18 Stunden angestrebt. Nach 1:17:32 Stunden bin ich überglücklich im Ziel angekommen“, freute sich Priebe. Damit war er in seiner Altersklasse sogar schnellster Deutscher. Und nach langer Auswertungszeit konnte Priebe nochmals jubeln.

Das deutsche Trio in der M-35-Mannschaftswertung führte er an und kam mit seinen Kollegen Thomas Weber (1:17:35) und Benjamin Mühlbauer (1:22:24) auf den Bronzeplatz. Alle Achtung. Auch für Herbert Werner ging die WM mit einem weiteren positiven Erlebnis zu Ende. Der M65-Senior lief über 1500 m in 5:23,83 Minuten auf den 14. Platz. „Diese 14 Tage in Lyon waren ein voller Erfolg“, resümierte er zufrieden. mha

Quelle: Dewezet vom 17. August 2015

Scherfose jubelt: „Ein toller Saisonabschluss“

Bernhausen. Der Sieg beim Thorpe-Cup, dem jährlichen Vergleichskampf der Zehnkämpfer aus Deutschland und den USA, fiel diesmal eindeutig aus. Die fünf Deutschen – unter ihnen auch Patrick Scherfose von der LG Weserbergland – kamen in Bernhausen auf 39 066 Punkte, die Rivalen nur auf 35 590. Und als Vierter der Gesamtwertung lag Scherfose mit 7693 Punkten noch vor dem besten Amerikaner. „Bei denen haben aber gleich drei die Stabhochsprung-Anfangshöhe gerissen und null Punkte bekommen. Aber gewonnen hätten wir auch so“, meint Scherfose. Doch nicht nur die Atmosphäre im Mehrkampf-Mekka oder der Sieg, den auch Zehnkampf-Legenden wie der 1964er Olympia-Sieger Willi Holdorf und Ex-Weltrekordler Guido Kratschmer beobachteten, begeisterte den Hamelner. Vielmehr jubelte Scherfose über seine persönliche Bestleistung von 7693 Punkten. „Das war in acht Disziplinen so, wie ich mir das am Saisonanfang vorgestellt hatte. Ein toller Saisonabschluss.“ Schon der erste Tag mit 11,09 Sekunden über 100 m, 7,22 m im Weitsprung, 14,38 m im Kugelstoßen und 1,90 m im Hochsprung lief hervorragend. Nur die 400-Meter-Runde war bei heftigem Wind in 51,03 Sekunden nicht ganz gelungen. „Ich lag aber knapp 80 Punkte über meinem bisherigen Rekord-Wettkampf“, zeigte sich Scherfose zufrieden.

Und es ging bei ihm mit Topleistungen weiter. 14,48 Sekunden im 110-m-Hürdensprint sind im Zehnkampf sehr respektabel. Nach den 42,19 m mit dem Diskus folgte die nächste persönliche Bestleistung: 4,96 m im Stabhochsprung und die 50,29 m mit dem Speer waren erst Scherfoses zweiter Wurf über die 50-m-Marke. So lag er schon 180 Punkte über dem Zwischenstand bei der bisherigen Bestleistung.

Doch der abschließende Lauf über 1500 m wurde bei 38 Grad im Stadion zu Tortur. „Bestleistungen gingen da gar nicht. Ich hatte nach meinen 4:49,37 Minuten echte Kreislaufprobleme. Aber immerhin konnte ich meinen Rekord noch um 82 Punkte toppen.“ Nur mit dem Team und den Amerikanern könnte Scherfose nicht feiern. Es ging sofort nach Hause, um letzte Hand an die Bachelor-Arbeit zu legen. mha

Quelle : Dewezet

Merle mischt in der Spitze mit

Jena. Auch in ihrem ersten Jahr in der U 18-Jugend gehört Merle Homeier von der LG Weserbergland weiterhin zur deutschen Leichtathletik-Spitzenklasse. Das bewies die deutsche U-16-Meisterin des Vorjahres bei der deutschen Jugend-Meisterschaft in Jena. Mit 5,83 Metern wurde sie Weitsprung-Vierte der U 18-Klasse.

In ihrem zweiten Versuch auf dem Ernst-Abbe-Sportfeld sprang Homeier auf 5,83 Meter und übernahm damit kurzzeitig sogar die Führung. Doch die Sechsmeter-Springerinnen Lisa Maihöfer (LG Staufen/6,10) und Synthia Oguama (TV Wattenscheid/6,04) und im vorletzten Durchgang auch Tabea Christ (SuS Stadtlohn/5,94) überholten sie noch. „Bei Merle fehlte in den letzten Sprüngen die Aggressivität. Sie hätte noch etwas weiter springen können, aber von der Platzierung her wäre es nicht viel besser geworden. Platz vier ist schon in Ordnung“, urteilte Landestrainer Frank Reinhardt.

Am Tag zuvor war Homeier auch im 100-Meter-Hürden-Sprint gestartet. Mit 14,30 Sekunden im Vorlauf hatte sie sich für den Zwischenlauf qualifiziert. Doch da kam sie aus dem Rhythmus, stand fast vor der fünften Hürde und gab auf. 14,23 Sekunden hätten in diesem Rennen für einen Platz im Finale gereicht. Doch hatte das Ausscheiden auch etwas Gutes. So hatte Homeier statt drei nur anderthalb Sprints in den Beinen und konnte ausgeruhter den Weitsprung beginnen. mha

Quelle : Dewezet

Deutsche Meisterschaften in Jena

An diesem Wochenende finden im Ernst-Abbe-Sportfeld in Jena die deutschen Jugenmeisterschaften
in den Einzeldisziplinen statt.

Für die LG ist Merle Homeier über 100m Hürden und im Weitsprung am Start. Gleich am Freitagmorgen
steigt Merle bei den 100m Hürden Vorläufen in den Wettkampf ein. Als Nummer 16 der 34 gemeldeten Athletinnen
ist ein Platz im Zwischenlauf das Ziel.

Am Samstagnachmittag um 15:50 Uhr steht der Weitsprung auf dem Programm. Als deutsche Weitsprungmeisterin
des vergangenen Jahres in der Alterklasse U16 trifft Merle hier auf ein hochklassiges Starterinnenfeld
der U18 Jahrgänge. Mit Lisa Maihöfer ( 6,42 ) und Tabea Christ ( 6,22 ) haben auch zwei Teilnehmerinnen
der U18 WM in Cali, Kolumbien gemeldet. Komplettiert wird das Feld der 6m - Springerinnen durch Merle,
die diese "magische" Grenze bei den Landesmeisterschaften in Celle endlich wieder überspringen konnte.

So sollte einem tollen Wettkampf und einer guten Plazierung nichts entgegenstehen. Vielleicht reicht es
ja sogar für einen Treppchenplatz für Merle.

Für alle die nicht nur Daumendrücken möchten hat der DLV einen Livestream eingerichtet.

Siebenkampf Quali von Laura Kruse vom "Winde verweht"

Nach ihrem ersten Siebenkampf fehlten zur DM Quali  (3400 Pkt) nur 33 Pkt. Diese Winzigkeit wollte Laura an diesem Wochenende in Bad Bevensen noch einfahren und die Quali  erneut versuchen. Doch leider haben die Witterungsverhältnisse am Samstag einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Das war schon ein starker Gegenwind, der den Athleten über 100m - gleich bei der ersten Disziplin - zu schaffen machte.

Bei 4,2m/sec. Gegenwind blieb die Uhr bei 13,90sec. stehen - rund 5/10 langsamer als sie sonst in der Lage ist zu laufen. Dadurch hat sie eine Menge Punkte gleich zu Beginn des Siebenkampfes eingebüßt, statt aufzuholen.

Aber sie hat nicht aufgegeben - und in den restlichen 6 Disziplinen 35 Pkt. gut gemacht im Vergleich zur Premiere.

Ich Hochsprung übersprang sie 1,44m, die Kugel blieb bei 8,88m liegen. Der Weitsprung am Ende des ersten Tages war dann etwas schwierig durch den starken Seitenwind. Der erste Versuch war ungültig, im zweiten sprang sie mit dem "falschen" Fuß immerhin 4,75m und im dritten Versuch gelang ihr noch 5,03m

Der Wind hatte sich am Sonntag ewas gelegt.  Die 80m Hü. sprintete sie so schnell wie noch nie in neuer pers. Bestzeit  von 12,61sec.

Beim anschl. Speerwurf gelang ihr beim Einwerfen - wie so oft - sehr gute 25m Würfe. Doch Einwerfen und Wettkapmf....ist eben ein Unterschied. Mit 22,11m gelang ihr noch eine respektabele Weite.

Nun blieb noch der "geliebte" 800m Lauf. Eine 2:34 hätte sie für die Quali laufen müssen. Eine andere Athletin versuchte das Tempo zu machen. Doch auf den letzten 300m fehlte dann die Kraft.

Die Uhr blieb bei 2;42,74min stehen. Das bedeutete 3357 Pkt. Laura hat alles versucht, einen tollen Siebenkampf geliefert.

Es hat nicht sollen sein. Im nächsten Jahr wird ein neuer Anlauf genommen.

Uwe Beerberg

Verstärkung für die LG

Die LG Weserbergland freut sich über zwei "neue" aus München.

Amely und Moritz Rosen sind mit ihrer Familie von München nach Bad Pyrmont gezogen.
Zuletzt starteten beide schon sehr erfolgreich  für die LG Würm Athletik.

Mal schauen wie sie sich im Norden sportlich weiter entwickeln.  Der erste Trainingseindruck war schon sehr gut.
Beide sind eine echte Bereicherung für uns. Sie wurden von der Trainingsgruppe gleich gut aufgenommen.

Wir wünschen Amely, Moritz und der ganzen Familie einen guten Start in der neuen Umgebung.

Uwe Beerberg