Mirka Wendt knackt Traummarke

Von Matthias Abromeit          Dewezet vom 28.01.2019

Leichtathletik: Heimische Erfolge bei den Landesmeisterschaften in Hannover

dt knackt Traummarke
Mirka Wendt überspringt die Marke von drei Metern. Foto: mha

WESERBERGLAND/HANNOVER. Die Traummarke ist gefallen. Mirka Wendt ist bei der Landesmeisterschaft der U20- sowie U16-Jugend in Hannover im Stabhochsprung über die Drei-Meter-Marke geflogen. Im Duell mit der U20-Konkurrenz musste sich die noch der U18-Klasse angehörende Springerin der LG Weserbergland dennoch mit Rang drei zufriedengeben. Zwei Gegnerinnen kamen ebenfalls über drei Meter, hatten auf dem Weg dahin aber weniger Fehlversuche.

„Schade, die 3,10 Meter wären heute für Mirka drin gewesen. Damit wäre man heute Meister geworden“, sagte Trainer Patrick Scherfose. „Sie hat eigentlich das Potenzial für 3,50 Meter, nur das Turnerische müssen wir ihr noch beibringen.“ Wendt vertrat ihre privat verhinderte LGW-Kollegin Anne Bruns bestens und zog bei der Bestleistung jetzt sogar gleich. „Bisher war ich nur über 2,80 Meter gekommen“, freute sich die Athletin über ihre Steigerung. Schon am ersten Tag hatte Wendt ihre Sprintstärke, im Stabhochsprung für den Anlauf wichtig, unter Beweis gestellt. Über 60 Meter schaffte sie es bis in B-Finale. In 8,19 Sekunden gab es dort Rang sechs.

 
 

Scherfoses Plan geht auf

Dewezet vom 22.01.2019

 

Leichtathletik: Zweimal Gold und einmal Silber bei der Landesmeisterschaft

s Plan geht fast auf
Beim Kugelstoßen: Patrick Scherfose (LGW) Foto: aro

HANNOVER. Der Plan von Patrick Scherfose ist aufgegangen – fast. Bei der Hallen-Landesmeisterschaft im Sportleistungszentrum Hannover wollte es der eigentlich zurückgetretene Zehnkämpfer noch einmal wissen. Dreimal trat er an, zweimal gab es den Titel, einmal Silber.

Seinen ersten Coup startete Scherfose im Kugelstoßen. Bis zum fünften Durchgang konnten zwei Rivalen noch hoffen. Scherfose, sein alter Zehnkampf-Kumpel Maximilian Gilde (VfL Eintracht Hannover) und Ole Bergmann aus Georgsheil lagen nur zwei Zentimeter auseinander. Doch dann wuchtete Scherfose seine Kugel auf 13,58 Meter – das war der Sieg. Seine Wette gegen U20-Athlet Marcel Meyer verlor er dennoch. Denn der kam mit seiner ein Kilogramm leichteren Kugel weiter. Das kostete Scherfose einen Döner und den Frust der Niederlage. Das leichte Touchieren der dritten Hürde brachte Scherfose um den Sieg auf der 60-Meter-Hürdenstrecke. Diesmal war Gilde (8,33) um sechs Hundertstelsekunden schneller. Doch im Stabhochsprung wurde er mit 4,60 Metern noch einmal Meister. Und dann wurde er sentimental. „Das war meine letzte Meisterschaft, mein letzter Sprung“, nahm er zum zweiten Mal Abschied. In wenigen Wochen auch aus der Heimat. Dann geht es beruflich für längere Zeit in die USA. Auch als Trainer holte Scherfose einen Titel. Anne Bruns (LGW) gewann den U18-Stabhochsprung mit 2,80 Metern, war aber mit der Höhe alles andere als glücklich.

Tyl Rozok (LG Weserbergland) wurde Weitsprung-Sechster (6,18). Sein Kugelstoß auf 11,58 Meter brachte Platz fünf. Unter den 32 Teilnehmern über 60 Meter schaffte er es ins B-Finale. 7,27 Sekunden bedeuteten dort Rang fünf.

Bei der weiblichen U18-Jugend gewann Sarah Neitz (LGW/9,63) den B-Lauf über 60 Meter Hürden. Das war Gesamtrang acht.
mha

 

Leichtathleten ehrten ihre Besten

von Manfred Scholz
IMGL2354 Kopie
Auch bei der diesjährigen Ehrung der besten Leichtathleten des Kreises Hameln-Pyrmont, war das Vereinsheim des Tuspo Bad Münder wieder mit den jungen Leichtathleten, ihren Eltern, Trainern und Betreuern gut besucht.

Birgit Werner vom Kreisleichtathletik-Verbandes begrüßte die 58 zu ehrenden jungen Leichtathletinnen- und Athleten, sowie den Ehrenvorsitzenden Manfred Schäfer und die Vereinsvertreter aus sechs Vereinen.

Besonders dankte Werner den Verantwortlichen des gastgebenden Vereins TuSpo Bad Münder, für die tolle Vorbereitung und Durchführung dieser Ehrung mit leckeren Kuchen und Kaffee.

Fast gleichauf lagen bei der Anzahl der zu ehrenden Athleten in diesem abgelaufenen Sportjahr der TSC Fischbeck und der VfL Hameln mit 15  und 14 Platzierten. Dritter wurde der ESV Eintracht Hameln mit 12 Athleten. Die weitere Reihenfolge lautete: TuSpo BadMünder (6), TSG Emmerthal (4), MTV Friesen Bakede (4), MTV Coppenbrügge (3) und TuSpo BadMünder (4).

Birgit Werner ließ die herausragenden Erfolge und Leistungen der einzelnen Jahrgangsstufen in den Bereichen Laufen, Springen und Werfen, von den vierjährigen Kindern bis zu den 18-jährigen Jugendlichen Revue passieren und unter großem Beifall erhielten die jeweils Erst- bis Drittplatzierten Medaillen und Urkunden. Die Jüngste bei den Mädchen war die sechsjährige Nele Knoke sowie der siebenjährige Titus Milius, beide vom ESV Eintracht Hameln.
IMGL2334 Kopie KopieNele Knoke, die Jüngste

Die besten Ergebnisse in den Lauf-, Sprung- und Wurfdisziplinen bezogen auf ihr Lebensalter (Relativwertung) erreichten bei den Mädchen die 14-jährige Nele Fasold vom VfL Hameln und ihr Vereinskamerad Jan Behrens (13 Jahre). Beide erhielten jeweils einen gläsernen Pokal aus der Hand des Ehrenvorsitzenden Manfred Schäfer mit den besten Wünschen für die weitere sportliche Karriere.
IMGL2339 KopieIMGL2343 Kopie
                                                die Besten Mädchen und Jungen

Eine besondere Überraschung und Ehrung hatte sich Schäfer für die Familie Emmermacher vom MTV Friesen Bakede  ausgedacht, die sich in hohem Maße ehrenamtlich engagieren. Ohne den Einsatz der ganzen Familie wären die Leichtathletik-Meisterschaften im Kreis nicht möglich.
IMGL2352 Kopie KopieFamilie Emmermacher

Besonders herausgestellt wurden ebenfalls die vier Landesmeistertitel, die Nele Fasold, VfL Hameln, über 80m Hürden, Sarah Neitz im Block Wurf und Anne Bruns und Jakob Waldeck (alle TSC Fischbeck) im Stabhochsprung erreichten.

Einen ernsten Appel richtete Manfred Schäfer an die Anwesenden mit der Bitte: „Nehmen sie im nächsten Jahr an den von uns angebotenen Kampfrichter-Ausbildungen teil, denn immer mehr Kampfrichter ziehen sich aus Alters- und gesundheitlichen Gründen zurück und es wird immer schwerer Wettkämpfe durchzuführen“.

IMGL2336 Kopie

Frauen- und Männermannschaft wurde Bezirks- und Landesmeister im Fünfkampf

BM MK 2018.jpg

Die Männer- und Frauenmannschaft wurde Bezirks und Landesmeister im Fünfkampf.

Damit haben die Männer den Titel erfolgreich verteidigt

Die zweite Männermannschaft wurde 3. bei den LM -  und 2. in der Bezirkswertung.

Zur siegreichen Männermannschaft gehörten:

Tyl Rozok,Arne Dittrich, Henrik Prinzhorn

Zur siegreichen Frauenmannschaft gehörten:

Isabell Garling, Mareike Kordys, Nele Lenhard

Zur zweitplatzierten Männermannschaft:

Yannik Strunk, Jakob Waldeck, Tim Rothmann

Diesen Doppelerfolg (Männer/Frauen) gab es schon lange nicht mehr.

Tyl Rozok ist als Mehrkämpfer gefragt

HAMELN. Die Einzel-Landesmeisterschaft ist abgehakt. Nun ist Tyl Rozok als Mehrkämpfer gefragt. Am Sonntag geht es für die Männer und Frauen der LG Weserbergland in Hannover um die niedersächsischen Fünfkampf-Titel. Rozok ist einer der Favoriten.

Doch Trainer Werner Scharf ist sich nicht sicher: „Es gibt Konkurrenz aus dem eigenem Lager. Henrik Prinzhorn ist wieder fit. Vor allem bei den Würfen hat er Vorteile. Wenn beide gut durchkommen, könnten sie den Sieg unter sich ausmachen.“ Mit Arne Dittrich, Yannik Strunk, Jakob Waldeck und Tim Rothmann sind vier weitere LGW-Männer am Start. Da sollte es auch für die Titelverteidigung in der Mannschaftswertung reichen. Bei den Frauen nimmt das LGW-Trio mit Isabell Garling, Mareike Kordys und Nele Lenhard den Kampf gegen namhafte Teams wie den Osnabrücker TB und den VfL Oldenburg auf.

Ihre Erfolgsgeschichte der Landesmeisterschaft wollen die U16-Mädchen des VfL Hameln nun auf Bezirksebene fortschreiben. Sonntag geht es in Stuhr um die Titel. Nele Fasold ist in der W14-Klasse im Dauereinsatz und hat ein ehrgeiziges Ziel. „Im Weitsprung will sie endlich mal die Sarstedterin Emily Pischke schlagen“, sagt Mutter und Trainerin Maren Fasold. „Doch 5,20 Meter müssten es wohl sein.“ Ada Doering (W14) und Marie Bischoff (W15) haben ebenfalls ein strammes Programm vor sich und treten gemeinsam mit Sofiya Linko und Julia Schöpe in der 4 x 100-Meter-Staffel an. Da hat auch die LG Weserbergland gemeldet. Bei den M15-Junioren startet Jodocus Kalmbach (LGW) über 100 Meter, 80 m Hürden sowie beim Stabhochsprung und Kugelstoßen, der VfLer Felix Markardt (U20) ist über 100 Meter dabei.mha

Quelle : Dewezet

Treffen bei der EM in Berlin

Sie trafen sich zufällig bei der EM in Berlin:
Familie Beerberg mit Monja Hahn, Miriam Schnee, Oda und Lina Hedamann


Berlin2018